bedeckt München

Bundesliga:Max Meyer wechselt nach Köln

Max Meyer

Der Ex-Schalker Max Meyer kickt künftig für den 1. FC Köln.

(Foto: dpa)

Der frühere Schalker war zuletzt in der Premier League aktiv. Martin Ödegaard geht auf Leihbasis zum FC Arsenal. Skirennfahrer Linus Straßer scheidet auch beim Slalom in Schladming aus.

Meldungen im Überblick

Fußball, Bundesliga: Der 1. FC Köln setzt im Abstiegskampf auf prominente Verstärkung. Der Tabellen-16. verpflichtete am Mittwoch den früheren Nationalspieler Max Meyer (25) zunächst bis zum Saisonende - und das offensichtlich zum Schnäppchentarif. "Der Wechsel wurde nur möglich, weil Max uns in finanzieller Hinsicht extrem entgegengekommen ist. Er kann im Mittelfeld auf mehreren Positionen zum Einsatz kommen, ist spielintelligent, sehr ballsicher und sucht selbst gerne den Abschluss", wurde FC-Geschäftsführer Horst Heldt auf der Klub-Homepage zitiert.

Meyer hatte seinen Vertrag beim Londoner Premier-League-Klub Crystal Palace zuletzt aufgelöst, zuvor war er in die zweite Mannschaft versetzt worden. Der frühere Schalker ist somit ablösefrei. Meyer könnte schon am Sonntag gegen Arminia Bielefeld (15.30 Uhr/Sky) zum Einsatz kommen. Meyer ist der zweite Kölner Winterzugang. Der FC hatte zuvor Stürmer Emmanuel Dennis (23) auf Leihbasis vom belgischen Meister FC Brügge verpflichtet. "Für mich war die Perspektive entscheidend, spielen zu können", so Meyer: "Ich will die Chance beim FC nutzen, um mich auf Top-Niveau zu präsentieren, und dabei mithelfen, dass der Klub die Klasse hält."

Fußball, Premier League: Der norwegische Fußballer Martin Ödegaard wechselt auf Leihbasis zum FC Arsenal. Wie die Gunners am Mittwoch mitteilten, kommt der Offensivspieler bis zum Saisonende von Real Madrid. Bei den Königlichen kam der 22-Jährige in dieser Spielzeit bislang nur siebenmal in der Liga zum Einsatz. Ödegaard hatte bereits als 15-Jähriger in der ersten Liga in seiner Heimat bei Strömsgodset IF debütiert. Im Januar 2015 verpflichtete Real den norwegischen Nationalspieler, dem der Durchbruch in Madrid bislang nicht gelang. Über Leihgeschäfte sammelte Ödegaard bereits in den vergangenen Jahren beim SC Heerenveen, Vitesse Arnheim und Real Sociedad aus San Sebastian Spielpraxis.

Ski alpin: Schladming: Der deutsche Skirennfahrer Linus Straßer ist auch beim Slalom von Schladming ausgeschieden und hat den nächsten Dämpfer im Weltcup kassiert. Der Münchner fädelte am Dienstagabend bei dem Nachtrennen in Österreich ein - das war ihm auch vor gut einer Woche in Flachau passiert. Den Sieg holte sich der Österreicher Marco Schwarz vor den beiden Franzosen Clement Noel und Alexis Pinturault. Nach dem Weltcup in Schladming, der in diesem Corona-Winter auf die sonst üblichen zigtausend Zuschauer verzichten musste, stehen am Wochenende zwei Torläufe in Chamonix an. Danach geht es für die Torläufer schon zu den Weltmeisterschaften nach Cortina d'Ampezzo.

Fußball, Premier League: Angeführt vom zweifachen Torschützen Ilkay Gündogan hat Manchester City seine Erfolgsserie in der englischen Premier League ausgebaut und zumindest vorübergehend die Tabellenführung übernommen. Drei Tage nach dem glücklichen Sieg im FA Cup beim Viertligisten Cheltenham Town siegte die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola am Dienstag bei West Bromwich Albion klar mit 5:0 (4:0) und kam zu ihrem siebten Liga-Sieg nacheinander.

Der deutsche Nationalspieler Gündogan brachte Man City durch die Tore in der 6. und 30. Minute bereits früh auf Kurs. Joao Cancelo (22.), Riyad Mahrez (45.) und Raheem Sterling (57.) machten schließlich alles klar für den Ex-Meister, der ohne den wegen einer schweren Muskelverletzung im hinteren Oberschenkel mehrere Wochen fehlenden Ex-Bundesliga-Profi Kevin De Bruyne auskommen musste. In der Tabelle schob sich Man City mit 41 Punkten am Stadtrivalen Manchester United vorbei. Man United (40) kann aber am Mittwoch im Spiel gegen Sheffield United wieder vorbeiziehen.

© SZ.de/dpa/sid/chge
Zur SZ-Startseite
Langlauf: Alexander Bolschunow attackiert seinen Kontrahent Joni Mäki

Skilanglauf
:Ein Ausraster, der nachhallt

Die Langlauf-Szene ist entsetzt über die Attacke von Alexander Bolschunow gegen seinen finnischen Gegner. Der Vorfall legt die Gräben zwischen dem russischen Sport und der restlichen Konkurrenz offen.

Von Volker Kreisl

Lesen Sie mehr zum Thema