Der arme Seppo. Es wird schnell in Vergessenheit geraten, dass der Mann mit der recht lustigen Nase für ein Spiel als Cheftrainer auf der Schalker Bank Platz nahm. Hätte Seppo Eichkorn haushoch verloren - er wäre in Erinnerung geblieben. Hätte er haushoch gewonnen - vielleicht hätte sich eine Diskussion um seine Weiterbeschäftigung entsponnen. Aber so?

Schalke 04 aber hatte keine Chance. Bayer Leverkusen spielte bestenfalls passabel, gewann unspektakulär 2:0. Und Eichkorn? Der sah tatenlos zu, schrie einige Male, vergrub die Hände traurig in den Taschen und verschwand im Kabinengang. Er sagte: nichts. Ab Montag heißt der neue Trainer bei Schalke 04 Ralf Rangnick. Eichkorn wird vielleicht eine wehmütige SMS schreiben - nach Wolfsburg, wo Felix Magath vielleicht noch einen weiteren Ko-Trainer sucht.

Bild: Bongarts/Getty Images 21. März 2011, 10:402011-03-21 10:40:23 © sueddeutsche.de/hum/ebc