Basketball:FC Bayern steht im Halbfinale

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Basketball: Schwerstarbeit mit Happy End: Münchens Topscorer Nick Weiler-Babb (re.) setzt sich gegen Mindaugas Susinskas und Isiaha Mike (v. l.) durch.

Schwerstarbeit mit Happy End: Münchens Topscorer Nick Weiler-Babb (re.) setzt sich gegen Mindaugas Susinskas und Isiaha Mike (v. l.) durch.

(Foto: Alexander Trienitz/Imago)

Nach einem hart erkämpften 87:80-Erfolg mit Verlängerung bei Angstgegner Niners Chemnitz treffen die Münchner nun auf die Baskets Bonn.

Von Ralf Tögel

Die Basketballer des FC Bayern stehen nach einem hart erkämpften 87:80-Sieg nach Verlängerung bei den Niners Chemnitz im Playoff-Halbfinale um die deutsche Meisterschaft. Gegner sind nun die Baskets Bonn, die Hamburg ebenfalls mit 3:0 Siegen aus dem Rennen warfen.

Die Bayern waren auf einen heißen Tanz in der Messehalle zu Chemnitz eingestellt, was keineswegs an den hohen Temperaturen lag. Noch nie haben die Münchner seit dem Aufstieg der Sachsen vor zwei Jahren dort gewinnen können - in der aktuellen Hauptrunde setzte es gar drei Niederlagen gegen die Niners, darunter das schmerzhafte 80:85 im Pokal. Und wieder fanden die Münchner schlecht in die Partie, drei Ballverluste in den ersten Minuten brachten die 4800 Zuschauer in der ausverkauften Arena so richtig auf Temperatur und die Gastgeber mit 5:3 Punkten in Führung.

Frenetische Zuschauer sind die Bayern aber aus der Euroleague in weitaus größerer Anzahl gewohnt, entsprechend kühl reagierte der Favorit. Die Bayern erhöhten ihre Bemühungen in der Defensive, erzwangen Ballverluste der Chemnitzer und lagen nach dem ersten Viertel mit 20:15 vorn. Trainer Andrea Trinchieri rotierte viel, musste zudem wegen der frühen Verletzungen von Jason George (Sprunggelenk) und Zan Mark Sisko (Rücken) improvisieren, aber seine Spieler zeigten sich weiterhin unbeeindruckt: Zur Pause hatten die Münchner den Vorsprung verdoppelt (41:31) - es aber versäumt, dem hartnäckig kämpfenden Gegner weiter zu enteilen.

Ein folgenschweres Versäumnis, denn die Niners bewiesen einmal mehr ihre Heimstärke und kämpften sich Punkt um Punkt heran. Plötzlich fielen auch die schwierigen Würfe, die Münchner zeigten sich beeindruckt, Chemnitz holte sich das dritte Viertel mit 32:16 und eine 63:57-Führung vor dem letzten Durchgang. Aber angeführt vom erneut starken Nick Weiler-Babb, mit 19 Punkten bester FCB-Werfer, kamen die Bayern zurück - und in die Verlängerung (74:74). In der nervenaufreibenden Overtime behielt der Favorit schließlich knapp die Oberhand.

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