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3. Liga:1860 verlängert mit Trainer Köllner

23.09.2020, TSV 1860 Training, Gruenwalderstrasse, Muenchen, Fussball, im Bild: Trainer Michael Koellner (TSV 1860) ***

1860-Trainer Michael Köllner

(Foto: imago images/Philippe Ruiz)

"Du brauchst den passenden Trainer. Den haben wir mit Michael Köllner gefunden", heißt es beim TSV 1860. Florian Wirtz wird wohl zum jüngsten U21-Nationalspieler der deutschen Verbandsgeschichte.

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Basketball, NBA: Der TSV 1860 München und Trainer Michael Köllner arbeiten auch künftig zusammen. Wie der Fußball-Drittligist am Donnerstag bekanntgab, hat der 50-Jährige seinen Vertrag bei den "Löwen" vorzeitig über das Saisonende hinaus verlängert. "1860 München ist für mich eine absolute Herzensangelegenheit", befand Köllner. Der Oberpfälzer hatte den Münchner Traditionsverein als Nachfolger von Daniel Bierofka im vergangenen November übernommen. "Du brauchst den passenden Trainer. Den haben wir mit Michael Köllner gefunden", sagte Geschäftsführer Günther Gorenzel über seinen Coach. Die 60er liegen in der Drittligatabelle auf dem vierten Platz.

U21, Nationalelf: Ausnahmetalent Florian Wirtz vom Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen wird wohl zum jüngsten U21-Nationalspieler der deutschen Verbandsgeschichte aufsteigen. DFB-Trainer Stefan Kuntz berief den 17 Jahre alten Offensivspieler als einen von insgesamt vier Neulingen für die anstehenden EM-Qualifikationsspiele in Moldau am 9. Oktober und gegen Bosnien-Herzegowina am 13. Oktober in Fürth (jeweils 18.15 Uhr/ProSieben MAXX). Der am 3. Mai 2003 geborene Wirtz würde bei einem Einsatz die Marke des bisherigen Rekordhalters Julian Draxler (17 Jahre, 323 Tage beim Debüt im Mai 2012) um ein gutes halbes Jahr unterbieten. Ursprünglich stand Wirtz bereits im Aufgebot für die Länderspiele im September. Kuntz nahm ihn aber wieder aus dem Kader, weil der Youngster nach der Leverkusener Teilnahme am Europa-League-Finalturnier noch keine Vorbereitung absolviert hatte. Neben Wirtz berief Kuntz erstmals die Zweitligaspieler Linton Maina (Hannover 96), Lars Lukas Mai (Darmstadt 98) und David Raum (Greuther Fürth) in sein 23-köpfiges Aufgebot.

Bundesliga, FC Schalke 04: Ozan Kabak wird dem Klub nach seiner Spuckattacke wochenlang nicht helfen können. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sperrte den Abwehrspieler "wegen krass sportwidrigen Verhaltens in der Form einer versuchten Tätlichkeit gegen den Gegner" für vier Pflichtspiele. Bevor die nachträgliche Sperre beginnt, muss Kabak erst noch seine Gelb-Rot-Sperre absitzen. Somit wird er insgesamt fünf Pflichtspiele verpassen. Zusätzlich muss der 20-Jährige eine Geldstrafe von 15.000 Euro zahlen. Der Spieler und der Verein haben dem Urteil bereits zugestimmt, damit ist es rechtskräftig.

Kabak hatte im Heimspiel gegen Werder Bremen am Samstagabend (1:3) in Richtung seines Gegenspielers Ludwig Augustinsson gespuckt. Schiedsrichter Markus Schmidt hatte die Szene nicht gesehen, daher konnte der Kontrollausschuss nachträglich ermitteln. Kurz vor Abpfiff flog Kabak wegen wiederholten Foulspiels mit Gelb-Rot vom Platz.

Kabak hatte sich bereits am Samstag bei Augustinsson entschuldigt. "Es war keine Absicht, die Sicht von außen täuscht", schrieb er bei Twitter: "Ich habe so etwas noch nie gemacht und werde es auch niemals tun, da es einfach unsportlich ist. In jedem Fall, Entschuldigung an Ludwig."

3. Liga, 1. FC Kaiserslautern: Nach der Freistellung von Chefcoach Boris Schommers übernimmt Ex-Profi Oliver Schäfer vorerst das Training beim Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern. Unterstützt wird der U19-Trainer der Roten Teufel von seinem Co-Trainer Philipp Wollscheid. Das Duo soll laut Vereinsangaben vom Mittwoch interimsmäßig agieren und seine Tätigkeit im Nachwuchsleistungszentrum wieder übernehmen, sobald ein Nachfolger für Schommers gefunden ist. Der 51 Jahre alte Schäfer spielte von 1991 bis 1999 beim FCK, für den er 138 Bundesligaspiele absolvierte. Seit 2007 ist der frühere Abwehrspieler im Verein als Trainer tätig.

© SZ.de/dpa/sid/jbe
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