2. Fußball-Bundesliga:Fürth springt auf den zweiten Platz

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SpVgg Greuther Fürth - FC Energie Cottbus

Die Fürther Abdul Rahman Baba (r) und Zoltan Stieber (l) kämpfen mit dem Cottbuser Ivica Banovic um den Ball.

(Foto: dpa)

Greuther Fürth kann gegen Cottbus kaum überzeugen, gewinnt dennoch knapp und schiebt sich in der Tabelle auf den direkten Aufstiegsrang. Paderborn kann Aue nicht besiegen.

Mit einem glanzlosen Heimsieg hat die SpVgg Greuther Fürth wieder einen direkten Aufstiegsrang erobert. Der Bundesliga-Absteiger aus Franken bezwang am Sonntag daheim Schlusslicht Energie Cottbus mit 1:0 (1:0) und wahrte damit auch seine Chancen auf die Herbstmeisterschaft im Unterhaus. Mann des Tages war Florian Trinks, der mit seinem frühen Treffer (5. Minute) für die Entscheidung sorgte. Für Cottbus wird die Lage am Tabellenende immer bedrohlicher.

Sechs Tage nach der 0:1-Auswärtspleite im Derby bei 1860 München war den Hausherren die Verunsicherung deutlich anzumerken. Zwar traf Trinks vor 9110 Zuschauern zur frühen Führung, Sicherheit stellte sich aber bei den Fürthern auch danach nicht ein. Wenig lief im Spiel nach vorne zusammen, nur selten kamen die Franken gefährlich vor das Gäste-Tor.

Cottbus bemühte sich zwar nach dem Wechsel. Mit der Gelb-Roten Karte für Michael Schulze (70.) war die mäßige Zweitliga-Partie aber entschieden.

Unentschieden in Paderborn

Beim SC Paderborn zeigt der Trend weiter nach unten. Mit dem 1:1 (1:0) gegen den FC Erzgebirge Aue blieb das Team von Trainer André Breitenreiter zum vierten Mal in Serie ohne Sieg. Jens Wemmer (32. Minute) schoss den SC vor 6005 Zuschauern am Sonntag in der Benteler-Arena in Führung. Im Duell der Tabellennachbarn sorgte Arvydas Novikovas (78.) für den glücklichen Ausgleich der Gäste, die nicht so stark auftraten wie zuletzt beim 3:0 über Düsseldorf.

In der über weite Strecken tristen Partie blieben Torchancen Mangelware. Eine der wenigen nutzte Wemmer zur Führung. Gegen seinen abgefälschten Fernschuss aus 20 Metern war Gäste-Schlussmann Martin Männel machtlos. Auch in der 2. Halbzeit gelang es Aue nur selten, die von Paderborn-Coach Breitenreiter umgestellte Defensive in Verlegenheit zu bringen. Es passte ins Bild, dass ein Standard zum 1:1 führte. Mit einem sehenswerten Freistoß überwand Novikovas den Paderborner Torhüter Lukas Kruse.

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