2. Bundesliga:HSV stellt auf 2G um und erlaubt wieder Alkohol

Hamburger SV - SV Sandhausen

Der HSV könnte eventuell als erster Klub in Deutschland wieder die volle Stadionkapazität nutzen.

(Foto: dpa)

Auch die Maskenpflicht und die Abstandsregeln würden beim Heimspiel am 16.Oktober wegfallen. Beim FC Bayern scheidet Jörg Wacker aus dem Vorstand aus.

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2. Bundesliga: Fußball-Zweitligist Hamburger SV stellt für das Heimspiel am 16. Oktober gegen Fortuna Düsseldorf auf die 2G-Regelung um und öffnet die Tore für mehr als 25.000 Zuschauer. Wie der Klub am Mittwoch mitteilte, werden die Stehplätze auf der Nordtribüne wieder geöffnet, Mindestabstände, Alkoholverbot und Maskenpflicht werden aufgehoben.

Ob der HSV tatsächlich als erster Fußball-Klub in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie wieder die volle Stadionkapazität ausschöpfen wird, ließ er offen. Man überlege, "ob wir ein paar Flächen im Zuschauerraum trotz der neuen Möglichkeiten dennoch mit ein paar Abständen, also freien Sitzen zu Nebenleuten, anbieten", sagte Vorstand Frank Wettstein.

Das 2G-Konzept, das der Hamburger Senat verabschiedet hatte, sieht vor, dass die Kapazitätsgrenzen und die Maskenpflicht wegfallen, wenn nur Geimpfte und Genesene an einer Veranstaltung teilnehmen. Wie der HSV mitteilte, seien bislang 93 Prozent der Besucher bei den Spielen geimpft oder genesen gewesen, deshalb habe man sich für diesen Schritt entschieden. Mit der bisherigen 3G-Regelung, die auch Getesteten den Eintritt erlaubt, wären nur maximal 25.000 Zuschauer möglich, betonte Wettstein.

FC Bayern: Jörg Wacker ist nach acht Jahren aus dem Vorstand der FC Bayern München AG ausgeschieden. Der 53-Jährige war für "Internationalisierung und Strategie" sowie seit Ende 2015 auch für den Bereich Merchandising und Lizenzen des deutschen Fußball-Rekordmeisters verantwortlich. Wacker war unter anderem zuständig für die Eröffnung der Auslandsbüros in New York 2014 und Shanghai 2016 sowie die Gestaltung der FC Bayern World in der Münchner Innenstadt. Seine Aufgaben übernimmt angeblich zum Großteil Klubchef Oliver Kahn.

Real Madrid: Real Madrids Mittelfeldregisseur Toni Kroos hätte sich über die Verpflichtung von Frankreichs Superstar Kylian Mbappé gefreut. Und der Fußball-Weltmeister 2014 hat den Transfer des Ausnahmestürmers zu den Königlichen noch nicht abgeschrieben. "Im Sommer habe ich gesagt, dass ich gerne einen Spieler wie ihn hätte. Wir wissen, dass Real ihn verpflichten wollte, es aber letztlich nicht geklappt hat. Meine Meinung für die Zukunft hat sich aber nicht geändert: Die besten Spieler müssen bei Real spielen und er ist sicherlich einer von ihnen", sagte der 31 Jahre alte Ex-Nationalspieler am Mittwoch im Interview von Goal und Spox.

Mbappé (22), dessen Vertrag bei Paris Saint-Germain im kommenden Sommer ausläuft, wollte unbedingt zum Kroos-Club. Doch Paris Saint-Germain lehnte ein Angebot Madrids von rund 200 Millionen Euro ab.

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