2. Bundesliga André Schubert übernimmt bei Holstein Kiel

Wandert von der dritten in die zweite Liga: Andre Schubert.

(Foto: dpa)

Der ehemalige Gladbach-Trainer kommt vom Drittligisten Braunschweig. Die LA Lakers sichern sich offenbar prominente Unterstützung. Und Lionel Messi startet schlecht in die Copa América.

Meldungen im Überblick

2. Bundesliga, Holstein Kiel: André Schubert wird neuer Trainer des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel. Der 47-Jährige erhalte einen Zweijahresvertrag, teilte der Club am Sonntag mit. Er tritt die Nachfolge von Tim Walter an, der nach nur einem Jahr zum Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart gewechselt ist.

Zuletzt war Schubert Trainer bei Eintracht Braunschweig. Er hatte die Niedersachsen im Oktober 2018 auf dem letzten Tabellenplatz in der 3. Liga übernommen und sie noch vor dem Abstieg gerettet. Er besaß in Braunschweig noch einen Vertrag bis 2021. Zuvor war Schubert unter anderem von 2015 bis 2016 für Borussia Mönchengladbach verantwortlich und hatte das Team in die Champions League geführt.

NBA, LA Lakers: LeBron James bekommt nach seinem enttäuschenden ersten Jahr bei den Los Angeles Lakers wohl die erhoffte Verstärkung. Center Anthony Davis wechselt nach übereinstimmenden Medienberichten von den New Orleans Pelicans zum 16-maligen Meister der nordamerikanischen Basketball-Profiliga. Den umgekehrten Weg nehmen demnach Lonzo Ball, Brandon Ingram und Josh Hart, dazu soll New Orleans drei Draftpicks erhalten.

"AD ist auf dem Weg!! Lass es uns durchziehen, Bruder! Das ist nur der Anfang", schrieb James (34) bei Instagram. In der ersten Saison mit dem dreimaligen NBA-Champion hatten die Lakers um die beiden Deutschen Moritz Wagner und Isaac Bonga klar die Play-offs verpasst.

Davis (26) hatte im Januar von den Pelicans einen Wechsel gefordert und dafür eine Geldstrafe von 50.000 Dollar (rund 44.000 Euro) erhalten. In der NBA ist es laut Tarifvertrag untersagt, in der Öffentlichkeit Trades zu verlangen. New Orleans wählte Davis 2012 im Draft an Nummer eins aus. Der Olympiasieger von 2012 und Weltmeister von 2014 kam in der abgelaufenen Spielzeit auf einen Schnitt von 25,9 Punkten und 12,0 Rebounds. Sein aktueller Vertrag läuft 2020 aus.

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NHL, Pittsburgh Penguins: Nationalstürmer Dominik Kahun wechselt in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL nach seiner Rookie-Saison von den Chicago Blackhawks zu den Pittsburgh Penguins. Der 23-Jährige, im Vorjahr Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang, geht im Rahmen eines Tauschgeschäfts zum viermaligen Stanley-Cup-Sieger. Chicago erhält im Gegenzug den finnischen Verteidiger Olli Maatta.

Kahun absolvierte in seinem ersten NHL-Jahr alle 82 Hauptrundenspiele und kam auf 37 Scorerpunkte (13 Tore, 24 Assists). Seine Einsatzzeit betrug im Schnitt 14:09 Minuten. Der frühere Münchner hatte bei den Blackhawks einen Einstiegsvertrag über zwei Jahre unterschrieben, dieser läuft nach der kommenden Spielzeit aus. Kahun, der künftig mit Größen wie Sidney Crosby und Jewgeni Malkin aufs Eis geht, verdient 925.000 Dollar (825.000 Euro) im Jahr.

"Dominik hatte eine großartige Rookie-Saison bei den Blackhawks. Er ist ein schneller, vielseitiger Spieler, der alle drei Positionen im Sturm spielen kann", sagte Jim Rutherford, General Manager der Penguins: "Er wurde in Chicago auch im Powerplay und in Unterzahl eingesetzt. Wir sind davon begeistert, dass er in unser Team kommt." Der in Tschechien geborene Kahun gehörte bei Toren, Assists und Scorerpunkten zu den Top 10 unter allen NHL-Neulingen. Der viermalige WM-Teilnehmer wurde nicht gedraftet.

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Copa América, Argentinien: Der fünfmalige Weltfußballer Lionel Messi hat beim nächsten Anlauf auf den ersehnten ersten großen Titel mit Argentinien einen Fehlstart hingelegt. Die Mannschaft um den Stürmer des FC Barcelona kassierte bei ihrem Auftakt in die Copa America ein 0:2 (0:0) gegen Kolumbien. Damit steht der 14-malige Titelträger bei der in Brasilien stattfindenden Südamerika-Meisterschaft schon vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Paraguay unter Zugzwang.

In der Arena Fonte Nova in Salvador, wo Deutschland 2014 mit dem 4:0 gegen Portugal einen perfekten WM-Start gefeiert hatte, sorgten die Kolumbianer Roger Martinez (71.) nach Traumpass von Bayern Münchens James Rodriguez sowie Duvan Zapata (86.) mit ihren Toren für Katerstimmung bei den Argentiniern. Deren Weltklasse-Sturmtrio aus Messi, Angel Di Maria und Sergio Aguero blieb 90 Minuten lang blass.

"Wir fahren hier mit einem bitteren Gefühl weg", sagte Messi: "Wir wollten natürlich nicht auf diese Weise starten, aber wir müssen nun unsere Köpfe aufrichten und weitermachen." In der Nacht zu Donnerstag (2.30 Uhr MESZ) trifft der zweimalige Weltmeister, der zuletzt vor 40 Jahren ein Auftaktspiel beim kontinentalen Turnier verloren hatte, in Belo Horizonte auf Paraguay, das erst am Sonntag (21.00 Uhr MESZ) gegen Gaststarter Katar ins Turnier eingreift. Argentiniens letzter großer Titel, der Copa-America-Triumph 1993, liegt bereits 26 Jahre zurück.

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