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Urlaubsfoto-Trends:Reisen mit Selfie-Fotograf

Geradezu revolutionär ist der Trend zum professionellen Reisefotografen. Setzt er doch auf mehr Mensch statt Technik. Plattformen wie Flytographer oder Shootmytravel vermitteln Fotografen am Urlaubsort. Die begleiten dann den Reisenden beim Stadtbummel, Sonnenbaden oder Sightseeing. Kostenpunkt: 250 Dollar aufwärts - je nach Dauer und Anzahl der Bilder.

Blöd ist der Gedanke nicht, hat der Selfie-Stick schließlich bewiesen, dass zusätzliches Gerät keineswegs zu schöneren Bildern führen muss.

Endlich dürfen wieder Profis ran, wenn es darum geht, den Köpper von der Segeljacht, den Kuss vor dem Eiffelturm oder die authentische Begegnung mit echten Einheimischen perfekt in Szene zu setzen.

Wie der Guardian berichtet, gibt es bereits erste Reiseanbieter, bei denen der Urlaubsfotograf zum Service mit dazugehört. Bei El Camino Travel etwa fährt ein Fotograf mit auf die Gruppenreise nach Kolumbien oder Nicaragua und versorgt die Teilnehmer jeden Morgen mit neuen Instagram-optimierten Fotos.

Wo das noch hinführen soll? Die Antwort ist: Fakecation. Am Ende retuschieren sich alle die perfekten Reisebilder zusammen - und haben dann endlich wieder Zeit, in Ruhe den Urlaub zu genießen.

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