Tipps gegen Flugangst Mit (An-)Spannung gegen die Angst

Verlieren Sie die Kontrolle

Menschen, die generell Probleme mit Kontrollverlusten haben, leiden beim Abheben besonders. Dann hängt ihr Leben allein vom Können der Piloten und dem Zustand der Maschine ab. Nicht einmal einen Nothalt oder -ausstieg gibt es für den kontrollbewussten Reisenden. Für die anderen zwar auch nicht, aber die leiden nicht unter diesem Mangel an selbstbestimmten Möglichkeiten. Weil daran nichts zu ändern ist, sollten sich alle Reisenden bewusst damit abfinden: Die Situation ist, wie sie ist - aber zum Glück sind die Piloten in Bezug auf das Fliegen weitaus besser ausgebildet als Sie und damit die idealen Personen, um die Kontrolle für eine gewisse Zeit zu übernehmen.

Gestehen Sie sich Ihre Angst ein

Wer sich sagt, dass es völlig in Ordnung ist, in einer für Menschen derart außergewöhnlichen Situation wie dem Fliegen Angst zu haben, mindert dadurch die Furcht - und Begleiterscheinungen wie Übelkeit oder einen nervösen Darm.

Machen Sie Ihre Übungen

Ein wenig Kontrolle behalten die Reisenden doch, nämlich die über ihre Angst. Dies gelingt ihnen mit der richtigen Atemtechnik (tiefes Einatmen und langes Ausatmen, danach kurz Luft anhalten und wieder von vorne. Das hilft übrigens auch bei Schmerzen, Mütter kennen das "Wegatmen" schon.), mit autogenem Training (Der rechte Arm ist ganz schwer. Der linke Arm ist ganz schwer. Das rechte Bein ist ganz schwer. Das linke Bein ist ganz schwer. Mein Kopf ist ganz schwer. Ich bin ganz ruhig.) und mit anderen Übungen zur Muskelentspannung: Bei der progressiven Muskelrelaxation werden bestimmte Körperteile nacheinander sehr bewusst an- und wieder entspannt, sodass die Muskeln letztlich lockerer sind als zuvor. Diese Technik kann man in Kursen, aber auch in Eigenregie leicht lernen.

Lenken Sie sich ab

Was auch immer Sie entspannt, nehmen Sie es mit an Bord, solange es nicht die Sicherheitsvorschriften verbieten. Wer seine Lieblingsmusik hört, ist eher abgelenkt, als wenn er im Bordprogramm verzweifelt die passenden Rhythmen sucht und doch nur Mainstream vorfindet. Den idealen Dreiklang Ablenkung - Konzentration - Entspannung bieten Hörbücher. Die seltsamen Geräusche ringsherum nimmt man so auch nicht mehr wahr.

Flug-Erlebnisse unter Passagieren

"Schätzelein, sitzt du neben dat Scheich?"