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Sonnenscheindauer:Zum Brutzeln nach Meck-Pomm

In Sachen Sonnenstunden ist das Bundesland an der Ostseeküste Deutschlands Spitzenreiter. Wo der Urlaub hierzulande schattiger ausfällt.

Mit Beginn der Schulferien beginnt die Hauptreisewelle. Wer beim Urlaub auf Deutschland und ganz auf Sonne setzt, sollte nach Mecklenburg-Vorpommern reisen. Das Land an der Ostseeküste ist mit insgesamt 676 Sonnenstunden in den drei Sommermonaten Juni, Juli und August der Spitzenreiter hier zu Lande, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Deutschlandweit scheint die Sonne im Sommer im Mittel insgesamt 612 Stunden.

In dem nordostdeutschen Bundesland befindet sich mit Zinnowitz auf Usedom auch bundesweit der sonnigste Ort und mit seinen östlichen Küstengebieten die sonnenscheinreichste Region, ermittelten die Meteorologen. Auf dem zweiten und dritten Rang liegen Berlin mit 663 und das benachbarte Brandenburg mit durchschnittlich 660 Sonnenstunden im Sommer. Schleswig-Holstein kommt auf 645 Sonnenstunden.

Im Mittelfeld liegen Baden-Württemberg mit im langjährigen Mittel 634 Stunden, gefolgt vom Saarland mit 626 und Bayern mit 620 Sonnenstunden. Schlusslichter sind Niedersachsen mit 581 und Nordrhein-Westfalen mit 551 Stunden.

Als Grund für die Spitzenplätze der nördlichen Länder nannten die Offenbacher Wetterexperten die im Vergleich zum Süden Deutschlands astronomisch längeren Sonnentage im Sommer. Hinzu komme, dass zu Beginn des Sommers aufgrund des noch kalten Ostseewassers dort weniger schattenspendende Wolken durch Verdunstung entstehen als im übrigen Deutschland.

© sueddeutsche.de/ddp

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