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Safari in Südafrika:Abstecher nach Mozambik

Bis allerdings erste Besucher auf Elefantenpirsch gehen konnten, vergingen noch Jahre. "Die Tiere waren anfangs furchtbar verunsichert, Elefanten reagierten aggressiv, sobald sich ein Fahrzeug näherte", erzählt Tom. "Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass ihre Herden früher von Autos aus niedergemetzelt wurden."

Inzwischen verbinden immer mehr Touristen Südafrika-Reisen mit Abstechern nach Mosambik - zum Beispiel im Resort Ponta Mamoli. Es liegt südlich der Halbinsel Machangulo, auf der eine Anlage mit 120 Luxus-Ferienvillen entsteht.

Kosi Bay - das "Aquarium" der Elefantenküste

Die Straße ins Nachbarland führt über den südafrikanischen Grenzort Manguzi und unmittelbar vorbei an einem weiteren Naturjuwel: Das Kosi Bay Nature Reserve besteht aus einem System von vier verbundenen Seen, die unmittelbar hinter der Küste des Indischen Ozeans liegen.

Bei Flut wird Meerwasser in die Seen gespült. Die Mischung aus Süß- und Salzwasser und das tropische Klima haben eine Pflanzenwelt aus Mangroven, Farnen, Orchideen und Palmen entstehen lassen. Wegen des Artenreichtums der Fische im klaren Wasser wird die Gegend auch "Aquarium" der Elefantenküste genannt.

Besonders Angler und Schnorchler lieben die Kosi Bay, die auch Heimat für Flusspferde, Krokodile und Sambezi-Haie ist. Nach dem Willen der staatlichen Naturschützer soll sie auf Dauer vor dem Massentourismus bewahrt werden. Mit der "Maputaland Lodge" in Manguzi und der schöner, weil mit Blick auf den Ozean gelegenen "Kosi Bay Lodge" gibt es daher nur zwei Herbergen mit gehobenem Standard.

Informationen: South African Tourism, Friedensstraße 6-10, 60311 Frankfurt; kostenloses Telefon: 0800/118 91 18.

© sueddeutsche.de/dpa/dd

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