Italien-Reisen: Inseln:Tamarisken-Blüte und Mohn

Es ist die Zeit der Inselfreaks, der Segler, der Wanderer - und überhaupt der Naturliebhaber, die neugierig darauf sind, wie weit denn die Tamarisken-Blüte ist, was der Mohn macht und ob die Weinstöcke schon "erwacht" sind.

Die Ruhe vor dem Sturm: Stille Tage auf Elba erleben

Weißer Kies, türkisfarbenes Wasser - mit Stränden wie am Capo Bianco zieht Elba im Sommer viele Urlauber an.

(Foto: dpa-tmn)

Den pittoresken Biódola-Strand haben ein paar Jugendliche beim Volleyballspiel ganz für sich. Zu den Stränden von Marina di Campo oder Lacona zieht es da schon etliche mehr. Ein Angler hievt dort einen riesigen Tintenfisch an Land, das Liebespaar im feinen Sand hat dafür natürlich überhaupt keine Augen. Und der Kurzurlauber will noch die Küstenfahrt rund um den 1018 Meter hohen Hausberg Monte Capanne im Westen Elbas schaffen. "It's a beautiful day", dröhnt der neapolitanische Bluesman Pino Daniele aus dem Autoradio.

Die Straße windet sich sozusagen auf der unteren Flosse des Fisches Elba hoch nach Capoliveri, einem entspannt wirkenden Ort ganz oben auf dem Hügel. Von dort geht der Blick weit über die Insellandschaft - was für ein Hochgefühl das einem gibt! Wie kriegen die Insulaner dieses Lebensgefühl nur hin?

Darüber nachsinnend könnte man den Keramikladen auf dem Weg zurück nach Portoferraio glatt verpassen. Dabei gilt es doch, für die Küche ein paar schöne, nicht mit grellen Farben und dem üblichen Schnickschnack überladene toskanische Stücke heimzubringen. Sie liegen nun, gut verpackt, neben einem Qualitätsöl aus Capoliveri mit garantiert niedrigem Säuregrad. Nur für den Honig war diesmal kein Platz. Und die Fähre in Rio Marina wartet bereits.

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