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Wirtschaftspolitik - Murchin:Aus Schlachthof wird "Bioökonomie"-Zentrum

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Anklam (dpa/mv) - Auf dem Gelände eines ehemaligen Schlachthofs bei Anklam (Vorpommern-Greifswald) ist ein "Kompetenzzentrum für nachhaltiges Wirtschaften" entstanden. Wie das Wirtschaftsministerium am Dienstag in Schwerin mitteilte, soll es dafür sorgen, dass nachwachsende Rohstoffe stärker als Basis für Nahrungsmittel, Energie und Industrieprodukte genutzt werden. In der sogenannten Bioökonomie liege großes Potenzial für Mecklenburg-Vorpommern.

Betreiber des Zentrums in Murchin ist nach diesen Angaben die Food & Pharma Service Anklam GmbH, die mikrobiologische und analytische Laborleistungen anbietet und Schulungen organisiert. Insgesamt gebe es neun Firmen auf dem Gelände, darunter Fleisch- und ein Bioapfelverarbeiter. Die EU fördert das Projekt. Der Schlachthof Anklam mit zuletzt etwa 70 Beschäftigten wurde 2015 geschlossen.

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