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Vorwürfe häuslicher Gewalt:Weiterer Trump-Mitarbeiter zurückgetreten

Trump blocks release of Democratic memo on Russia probe

Zwei Mitarbeiter von Donald Trump sind in dieser Woche wegen Vorwürfen häuslicher Gewalt zurückgetreten.

(Foto: AFP)
  • Wegen Vorwürfen häuslicher Gewalt quittierte nun auch ein Redenschreiber des US-Präsidenten den Dienst.
  • David Sorensen ist bereits der zweite Mitarbeiter innerhalb weniger Tage, der das Weiße Haus wegen Gewaltvorwürfen verlässt.
  • Am Freitag lobte Trump den am Mittwoch zurückgetretenen Rob Porter für seinen Einsatz. Häusliche Gewalt wollte der US-Präsident jedoch nicht verurteilen.

Ein weiterer Mitarbeiter der US-Regierung ist nach Vorwürfen häuslicher Gewalt von seinem Posten zurückgetreten. Der Redenschreiber David Sorensen werde die Regierungszentrale verlassen, hieß es in einer Stellungnahme des Weißen Hauses. Sorensen war Teil eines Umweltgremiums und arbeitete Stephen Miller zu, einem Berater von US-Präsident Donald Trump.

Laut einem Bericht der Washington Post beschuldigt seine Ex-Frau Sorensen der häuslichen Gewalt. Sie gab demnach an, er habe sie während ihrer Ehe mehrfach physisch und psychisch misshandelt. Er wies die Vorwürfe zurück und beschuldigte seine Ex-Frau seinerseits, sich ihm gegenüber gewalttätig verhalten zu haben. In einer Nachricht an die Washington Post erklärte er, er habe seinen Rücktritt eingereicht, damit sich das Weiße Haus nicht mit der Angelegenheit herumschlagen müsse.

Es ist der zweite Rücktritt innerhalb weniger Tage. Am Mittwoch hatte Rob Porter, ein enger Mitarbeiter Trumps, seinen Posten verlassen, weil Vorwürfe zweier Ex-Ehefrauen publik wurden, die ihn wegen häuslichen Missbrauchs und Gewalt beschuldigen. Die Affäre um ihn belastet Trumps Stabschef John Kelly, der laut Berichten seit Monaten von den Vorwürfen gegen Porter gewusst haben soll.

Trump lobte zurückgetretenen Porter für seinen Einsatz

Porter bestreitet die Vorwürfe der Misshandlung, doch verschiedene Medien, unter anderen das Investigativ-Portal The Intercept, veröffentlichten Fotos, die Porters erste Frau, Colbie Holderness, mit einem blauen Auge zeigen.

Am Freitag lobte Trump Porters Arbeit und Einsatz. "Er hat im Weißen Haus einen sehr guten Job gemacht und wir hoffen, dass er noch eine wundervolle Karriere vor sich hat", sagte der US-Präsident. Häusliche Gewalt wollte Trump Reportern gegenüber nicht verurteilen. "Er sagt, er ist unschuldig, das sollten Sie nicht vergessen."

© SZ.de/dpa/wib/eca
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