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Vorbereitung auf Afghanistan-Einsatz:Bundeswehrsoldat stirbt bei Truppenübung

Tödlicher Unfall bei einer Gefechtsübung: Ein Soldat des Panzergrenadierbataillons 112 der Bundeswehr ist bei der Vorbereitung auf den Einsatz in Afghanistan ums Leben gekommen. Die genauen Umstände untersucht die Staatsanwaltschaft.

Im Gefechtsübungszentrum des Heeres in der Colbitz-Letzlinger Heide ist ein Soldat tödlich verunglückt. Der Mann aus dem bayerischen Regen sei am Samstag bei einer Übung des Panzergrenadierbataillons 112 ums Leben gekommen, teilte Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) mit. "Ich bedauere diesen plötzlichen und unerwarteten Verlust zutiefst", erklärte dazu de Maizière. "Meine Gedanken sind in dieser schweren Stunde bei den Angehörigen."

Angaben zu näheren Umständen des Unfalls gab es zunächst nicht. Diese würden noch von der Bundeswehr und der zuständigen Staatsanwaltschaft Stendal untersucht, hieß es. Das Gefechtsübungszentrum in Letzlingen in der Nähe von Magdeburg ist eine zentrale Ausbildungseinrichtung des Heeres. Soldaten des betroffenen Bataillons sollen eine afghanische Brigade im Raum Kundus beraten und unterstützen.

Das Panzergrenadierbataillon 112 bereitet sich derzeit im Gefechtsübungszentrum Heer auf den Einsatz in Afghanistan als Partnering & Advisory Force (PATF) Kunduz vor. Dabei hat die PATF den Auftrag, die afghanischen Sicherheitskräfte zu unterstützen.