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Kanye West:Ein Rapper tanzt aus der Reihe

"Mein Bruder", sagt Kanye West über Trump.

(Foto: Lucas Jackson/Reuters)

Kanye West zeigt sich als Freund Trumps und verstört so die schwarze Musiker-Szene. Gleichzeitig gewinnt er Freunde aus der rechten Szene dazu.

Von Alan Cassidy, Washington

Seit Donald Trump im Weißen Haus sitzt, rufen ihm Amerikas Rapper von Küste zu Küste ein lautes "Fuck you" zu. Bei allen Rivalitäten untereinander: Die Wut auf den US-Präsidenten, der immer wieder mit rassistischen Aussagen auffällt, verbindet die Hip-Hop-Szene. Doch jetzt stört einer der Großen im Geschäft die Harmonie: Kanye West, 40, aufgewachsen in Chicago, 33 Millionen verkaufte Alben. Nach einem Jahr Twitter-Pause meldete sich West am Mittwoch mit einer Serie von Tweets zurück, in denen er seine Liebe für Trump verkündete. Er sei nicht in allem mit ihm einverstanden, aber: "Er ist mein Bruder. Wir sind beide Drachenenergie." Dann teilte er ein Foto, das ihn mit roter Trump-Mütze zeigt. Der Präsident bedankte sich umgehend: "Thank you Kanye, very cool!"

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