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US-Wahl 2016:Trump-Gegner blockieren Highway in Los Angeles

  • In mehreren großen Städten haben US-Bürger gegen die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten protestiert.
  • Der Schwerpunkt der Demonstrationen lag an der liberalen Westküste.
  • Auf dem Highway 101 in Los Angeles legten Hunderte Demonstranten zeitweise den Verkehr lahm.

Nach dem Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl sind Tausende Bürger von der West- bis zur Ostküste auf die Straßen gegangen. In New York protestierte am Mittwochabend eine große Menschenmenge mit der Parole "Nicht mein Präsident!" gegen den zukünftigen US-Präsidenten.

Auch in Chicago, Seattle und in Kalifornien machten viele Bürger ihrem Unmut über den umstrittenen Republikaner Luft. Nach Angaben des Senders CNN wurden aus etlichen großen Städten Proteste gemeldet. Hunderte Demonstranten blockierten zeitweise den Highway 101, eine der größten Autobahnen in Los Angeles. Es bildete sich ein kilometerlanger Stau. Der Protest blieb nach Angaben der Agentur AP jedoch friedlich.

In Manhattan mischte sich der Dokumentarfilmer Michael Moore ("Trumpland") unter die Demonstranten. Er postete auf Facebook ein Video von der aufgebrachten Menschenmenge. Viele Demonstranten hatten sich auch vor dem Trump Tower in New York versammelt. Vor dem Gebäude standen sandgefüllte Sattelschlepper zum Schutz.

Schüler lassen Unterricht ausfallen

Im nordkalifornischen Berkeley hatten mehr als 2000 Schüler am Mittwochvormittag den Unterricht ausfallen lassen. Stattdessen zogen sie mit Plakaten und lauten Rufen, begleitet von ihren Lehrern, durch die Universitätsstadt. Einige schwenkten die mexikanische Fahne und wetterten auf Spanisch gegen Trump.

Schon in der Wahlnacht war es in einigen US-Städten zu Kundgebungen gekommen. US-Medien wie USA Today zeigten Bilder unter anderem aus dem kalifornischen Oakland und aus Portland in Oregon. Dort blockierten Demonstranten Straßen. In einigen Fällen wurde Müll angezündet, auch US-Flaggen wurden verbrannt.

Die überwiegende Zahl der Proteste gab es in der Wahlnacht an der Westküste der USA, wo die Demokratin Hillary Clinton besonders viele Anhänger hat.