Nach US-Wahl"Nicht mein Präsident!" - Demonstrationen gegen Trump

In etlichen Städten der USA protestieren Menschen gegen den Ausgang der Wahl. Die Sorge um ihre Zukunft treibt besonders Einwanderer und Studenten auf die Straßen.

1 / 12
AFP

Nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten wollen viele US-Amerikaner es kaum glauben: Unter lauten "Das ist nicht mein Präsident!"-Rufen ziehen Tausende in sieben Städten durch die Straßen. In Seattle haben sich viele Schüler und Studenten versammelt, um ihrem Ärger Luft zu machen.

2 / 12
AFP

Im Wahlkampf hat Donald Trump geschickt gegen Minderheiten Stimmung gemacht - etwa kündigte er an, Muslime des Landes zu verweisen und beleidigte die Eltern eines toten muslimischen US-Soldaten. Bei den Protesten wettern die Betroffenen nun zurück: Asha Mohamed vom Somali American Institute in Seattle spricht zu den Demonstrierenden.

3 / 12
REUTERS

In ihren Unmutsbekundungen schlagen viele ebenso über die Stränge wie Trump im Wahlkampf: Vergleiche des republikanischen Populisten mit Hitler sind keine Seltenheit auf den Demonstrationen.

4 / 12
REUTERS

In Los Angeles an der Westküste versammelt sich die Menge vor dem Rathaus. Ein Demonstrant ist auf einen Laternenpfahl geklettert und schwenkt eine mexikanische Flagge. Der größte Anteil der illegalen Einwanderer in die USA stammt aus Mexiko. Trump hatte sie im Wahlkampf als Kriminelle, Drogenhändler und Vergewaltiger beschimpft.

5 / 12
REUTERS

In Los Angeles lehnt sich eine Frau aus ihrem Auto und hält eine Piñata genannte Pappmaché-Figur in der Form von Trumps Kopf in die Menge - es ist ein mexikanischer Brauch, an Festtagen auf eine solche Figur zu schlagen.

6 / 12
REUTERS

Stellenweise kommt es auch zu Ausschreitungen: Im kalifornischen Oakland wirft ein vermummter Demonstrant mit Feuerwerkskörpern.

7 / 12
dpa

Vor dem Rathaus von Los Angeles haben Demonstranten ein Feuer angezündet.

8 / 12
dpa

Polizeibeamte löschen den Brand.

9 / 12
dpa

Doch während die einen nur verärgert über den künftigen US-Präsidenten sind ...

10 / 12
dpa

... sind die Sorgen der anderen konkreter: "Trump wird meine Eltern nicht wegnehmen" steht auf dem Schild eines Demonstrierenden. Der Republikaner hatte angekündigt, Einwanderer auszuweisen - viele von ihnen haben Kinder, die in den USA geboren und aufgewachsen sind. Ihre Familien würden damit zerreißen.

11 / 12
REUTERS

In Las Vegas tragen Demonstrierende eine Regenbogen-Flagge durch die Straßen. Auch Angehörige der LGBTQA-Gemeinschaft fürchten um ihre zukünftige Sicherheit: Der Ton gegenüber Minderheiten hat sich im US-Wahlkampf deutlich verschärft. Viele Homosexuelle und transgeschlechtliche Menschen haben Angst vor zunehmenden Anfeindungen und Übergriffen.

12 / 12
AFP

Auch in Chicago, dem langjährigen Wohnsitz von Trumps demokratischer Gegenkandidatin Hillary Clinton, sind die Befürchtungen groß: "American Horror Story" - eine amerikanische Gruselgeschichte nennt eine Demonstrantin den US-Präsidenten Donald Trump. Sie spielt auf eine beliebte Horrorserie an.

© SZ.de/dpa/AFP/rtr - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: