Syrien:"Man wacht morgens auf und sieht Blut"

Lesezeit: 5 min

Syrien: Douma, Syrien, 2018. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Seid Ra'ad al-Hussein, bezeichnete die syrischen und russischen Angriffe auf die Rebellenhochburg als einen "monströsen Vernichtungsfeldzug".

Douma, Syrien, 2018. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Seid Ra'ad al-Hussein, bezeichnete die syrischen und russischen Angriffe auf die Rebellenhochburg als einen "monströsen Vernichtungsfeldzug".

(Foto: Ammar Safarjalani/dpa)

Vor vier Jahren verlor Anas al-Shamy durch Assads Krieg in Syrien fast alles. Bis heute leidet seine Familie darunter - während über die Verbrechen des Diktators kaum noch jemand spricht. Stattdessen findet dieser langsam zurück in die internationale Diplomatie.

Von Dunja Ramadan

Es war die Hölle auf Erden. Douma, ein Vorort von Damaskus in der Region Ost-Ghouta vor ziemlich genau vier Jahren. Die Stadt war eine der letzten Enklaven, die noch von Rebellen kontrolliert wurden. 400 000 Menschen waren damals eingeschlossen, belagert von Truppen der Regierung von Präsident Baschar al-Assad. Einer davon war Anas al-Shamy, damals 22 Jahre alt.

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