Südkoreas Präsident:Der Neue steckt im Tief

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Südkoreas Präsident: Demutsgeste: Nach hundert Tagen im Amt verspricht Südkoreas Präsident Yoon Suk-yeol, die öffentliche Meinung "zu verstehen und zu akzeptieren".

Demutsgeste: Nach hundert Tagen im Amt verspricht Südkoreas Präsident Yoon Suk-yeol, die öffentliche Meinung "zu verstehen und zu akzeptieren".

(Foto: Chung Sung-Jun/DPA)

Yoon Suk-yeol will ein Präsident für alle Menschen im Land sein. Doch Gegenmeinungen sind dem Ex-Staatsanwalt suspekt, mit der Realität der kleinen Leute fremdelt er. So stiftet er vor allem Streit und Durcheinander.

Von Thomas Hahn, Seoul

Seoul hat sich verändert, seit Yoon Suk-yeol Südkoreas Präsident ist. Das sieht man besonders am Fuße des Berges Bugak im Bezirk Jongno. Hier erstreckt sich die prachtvolle Anlage des Cheongwadae, des Blauen Hauses. Seit der Gründung der Republik Korea im Südteil der koreanischen Halbinsel 1948 war sie Amtssitz und Residenz des Präsidenten. Dann kam der März 2022. Ex-Staatsanwalt Yoon gewann die Wahl und setzte sofort gegen alle Bedenken sein Versprechen um, das Blaue Haus dem Volk zurückzugeben.

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