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Proteste in Russland:Die Freiheit nehm ich mir

Alexej Polichowitsch

Beim ersten Mal saß er drei Jahre, drei Monate und drei Tage im Gefängnis. Alexej Polichowitsch vor Gericht in Moskau, im Jahre 2013.

(Foto: imago stock&people)

Wer gegen das System Putin protestiert, riskiert, für Jahre zu verschwinden. Menschen wie Alexej Polichowitsch wissen das. Sie werden weggesperrt, werden entlassen - und gehen wieder auf die Straße.

Warten auf Alexej Polichowitsch. Er könne die Zeit schlecht einteilen, sagt er, auch deswegen habe er nie genug davon. Dann hat er doch Zeit, ein Tag im Juli, er setzt sich in die hintereste Ecke eines fensterlosen Restaurants, bestellt nichts - und redet, zwei Stunden lang, ohne Ende. Er redet über die Unfreiheit in seinem Land.

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