Nach dem Krieg studiert Weizsäcker Rechtswissenschaft und Geschichte in Göttingen. Während der Nürnberger Prozesse vertritt er als Hilfsverteidiger seinen Vater Ernst von Weizsäcker (im Bild mit seiner Frau Marianne), der mit führenden Verantwortlichen des Auswärtigen Amts als Kriegsverbrecher angeklagt ist.

Als promovierter Jurist macht Weizsäcker Karriere in der Wirtschaft: Bei Mannesmann steigt er vom Angestellten der Rechtsabteilung zum Leiter der wirtschaftspolitischen Abteilung auf, er wird Geschäftsleiter eines Bankhauses und Geschäftsführender Gesellschafter eines Pharmakonzerns.

Bild: dpa 29. Januar 2015, 21:242015-01-29 21:24:00 © sueddeutsche.de/lyb/leja