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Proteste in Griechenland:Brände, Steine, Tränengas

Rund 10.000 Griechen haben gegen die Sparpläne ihrer Regierung protestiert. Es kam zu Ausschreitungen.

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Demonstrationen in Athen

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Während EU, Griechenland und der Internationale Währungsfonds über ein Rettungsprogramm für Griechenland beraten, demonstrierten rund 10.000 Menschen gegen die erwarteten Sparpläne. "Die Rechnung müssen diejenigen zahlen, die für die Defizite verantwortlich sind", forderte einer der führenden Gewerkschafter des Landes.

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Noch ist das Sparprogramm nicht beschlossen, in Grundrissen aber schon bekannt. Danach sollen die Gehälter im staatlichen Sektor eingefroren werden. Das 13. und 14. Monatsgehalt soll komplett wegfallen. Das durchschnittliche Rentenalter soll von 61,3 auf 63,4 Jahre steigen. Die Mehrwertsteuer soll von 21 auf möglicherweise 23 oder sogar 25 Prozent klettern. Auch die Steuern auf Tabak, Spirituosen und Kraftstoff sollen steigen.

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Die Wut über die Finanzmisere entlud sich teilweise in Gewalt. Demonstranten warfen Steine und setzten Mülleimer und Autos in Brand.

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Die Polizei setzte Tränengas gegen Randalierer und Demonstranten ein, die die Absperrung zum Parlament überwinden wollten.

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In Thessaloniki kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Polizei und etwa 250 jugendlichen Randaliern. Sie hatten Fensterscheiben von Banken und Geschäften eingeschlagen.

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Ob sich die Proteste erschöpfen oder zum Flächenbrand entwickeln, ist derzeit noch nicht vorherherzusagen. Voraussichtlich am Sonntag will die Regierung das Sparpaket verkünden.

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(sueddeutsche.de/beu/cgr)

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