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Coronavirus:Portugal wird noch lange leiden

Outbreak of the coronavirus disease (COVID-19) in Porto

Und demnächst haben dann nicht nur die Friseure wieder auf: Straßenszene aus Porto im Norden des Landes.

(Foto: Violeta Santos Moura/REUTERS)

Vom Katastrophenfall zum Positivbeispiel in Europa: Nach mehr als zwei Monaten öffnet das Land langsam wieder - zahlt den Preis aber nun auf besonders traurige Weise.

Von Karin Janker, Madrid

Nicht um frohe Ostern gehe es dieses Jahr, sondern darum, "unglückliche Ostern zu vermeiden", sagte Portugals Ministerpräsident António Costa am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Costa stand, als er dies sagte, vor einer Wand mit einem grün-gelb-roten Farbverlauf, der portugiesischen Corona-Risikomatrix. Diese Matrix soll Portugal aus dem Lockdown leiten. Sie kombiniert Inzidenz und R-Wert, also Neuansteckungen und Verbreitungsdynamik des Coronavirus. Costa erklärte noch einmal die kommenden Schritte. Er warnte, sobald sich die Werte verschlechtern, werde die Öffnung gestoppt. Seine Botschaft war eindeutig: Dieses Ostern darf kein zweites Weihnachten werden.

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