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Politik kompakt:Zapatero zieht Wahlen vor

Spanien wählt noch in diesem Jahr ein neues Parlament. Ministerpräsident Zapatero zieht die Abstimmung um vier Monate auf November vor. Möglicherweise aus politischem Kalkül, doch in Umfragen führt derzeit die konservative Opposition.

Der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero hat den Termin für die im März geplanten Parlamentswahlen um vier Monate vorgezogen. Die wahlberechtigten Bürger Spaniens werden am 20. November an die Urnen gerufen, sagte Zapatero. Dazu werde das Parlament im September aufgelöst. Bis Jahresende solle die neue Regierung im Amt sein.

Damaged vehicles are seen inside the government compound in Uruzgan province

Bombe am Straßenrand: In Südafghanistan tötet ein Sprengsatz 18 Insassen eines Busses.

(Foto: REUTERS)

Bei den vor einigen Wochen stattgefundenen Regionalwahlen hatten die Sozialisten Zapateros mehrere ihrer Hochburgen verloren. Auf den Finanzmärkten droht Spanien unterdessen eine Herabstufung seiner Kreditwürdigkeit. Die konservative PP wirft dem sozialistischen Regierungschef Zapatero vor, er habe nicht rechtzeitig auf die gravierende Finanz- und Wirtschaftskrise im Land reagiert.

In Meinungsumfragen führt derzeit der Kandidat der konservativen Volkspartei (PP), Mariano Rajoy, vor Alfredo Pérez Rubalcaba, dem Kandidaten der sozialistischen Arbeiterpartei (PSOE). Mit dem Vorziehen der Wahlen will Zapatero nach Ansicht politischer Analysten versuchen, die Chancen seines Parteikollegen Rubalcaba im Rennen gegen Rajoy zu erhöhen.

(Reuters/dapd)

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