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Parteien - Berlin:Berliner AfD hat Notvorstand ohne Fraktionschef Pazderski

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Ein Mikrofon steht vor einem AfD-Logo. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

Berlin (dpa/bb) - Der Berliner AfD-Landesverband hat einen neuen Notvorstand. Der AfD-Fraktionschef und scheidende Landeschef Georg Pazderski übergibt den Vorsitz an den EU-Parlamentsabgeordneten Nikolaus Fest. Das teilte die AfD am Freitag in Berlin mit. Der reguläre Vorstand ist seit Ende des Jahres nicht mehr im Amt, der bisherige Notvorstand war nur bis zum 25./26. Januar eingesetzt. An diesem Wochenende wollte der AfD-Landesverband einen neuen Vorstand wählen, musste dann den geplanten Parteitag aber absagen, weil die Partei keinen Veranstaltungsort dafür hatte.

"Ich scheide damit wie geplant an diesem Wochenende aus dem Vorstand aus", sagte Pazderski. "Ich werde mich nun mit voller Kraft meinen Aufgaben als Fraktionsvorsitzender widmen." Der 68-Jährige hatte Mitte Januar überraschend angekündigt, nicht mehr als Landesvorsitzender kandidieren zu wollen.

Der neue Notvorstand hat die Aufgabe, den nächsten Parteitag vorzubereiten, bei dem dann der neue Vorstand gewählt werden könnte. Die stellvertretende Landesvorsitzende Beatrix von Storch hat bereits erklärt, für den Landesvorstand kandidieren, aber nicht Landesvorsitzende werden zu wollen.

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