bedeckt München
vgwortpixel

Olaf Scholz im Interview:"Politik ist keine Vorabendserie"

Olaf Scholz, SPD rising star

Griechenland-Schulden, Soli-Abbau und jede Menge Ausgabenwünsche: Seine Vorgänger haben Olaf Scholz einige Projekte und Altlasten hinterlassen.

(Foto: Hermann Bredehorst/Polaris/laif)

Deutschlands neuer Finanzminister ist zwar bereit, mehr Geld an die EU zu zahlen. Weitere Zusagen aber scheut er - erst recht mit Blick auf die kostspieligen Reformpläne in Paris.

Olaf Scholz empfängt in seinem neuen Ministerbüro. Ein ausladender Strauß heller Tulpen fällt auf, bei der Frage, wer wo sitzt, weist er auf die Stühle rechts und links der Stirnseite des großen Besprechungstisches. Dort hat er früher selbst gelegentlich Platz genommen, als er Erster Bürgermeister von Hamburg war und dem damaligen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble von der CDU viele Milliarden Euro im Länderfinanzausgleich abrang. Jetzt sitzt er selbst an der Stirnseite - und muss zusehen, wie er ohne dieses Geld zurechtkommt.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Juden in Deutschland
Mit Erinnerung hat das nichts zu tun
Teaser image
Beziehung und Partnerschaft
Verlieben in Zeiten des Tinder-Wahnsinns
Teaser image
Österreich
Diese Macht, die uns fest im Griff hat
Teaser image
"29 Leaks"
Gambia und die Scheinbanken
Teaser image
Europa und China
Schaut auf dieses Land