18. November

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärt, sein Land befände sich in einem "Kampf um Jerusalem, unserer ewigen Hauptstadt". In diesem Kampf müssten die Israelis zusammenhalten. Er kündigt die Zerstörung der Häuser von Angreifern an. Aktuelle Bilder zeigen, dass Sicherheitskräfte am 19. November das Heim der Familie des Attentäters vom 22. Oktober verwüstet haben. Auch die Gebäude, in denen zwei der Entführer der israelischen Jugendlichen vom Juni des Jahres gelebt hatten, waren gesprengt worden. Mit jedem Anschlag von Palästinensern und mit jeder gewaltsamen Reaktion der Israelis darauf sinkt die sowieso geringe Hoffnung auf Friedensgespräche und eine Lösung des Nahostkonflikts weiter.

Bild: AFP 19. November 2014, 15:562014-11-19 15:56:28 © Süddeutsche.de/mane