Nächste Generation der SPD – Manuela Schwesig

Die Allzweckwaffe der SPD. Wer nicht weiß, dass sie seit 2008 Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern ist, könnte sie für eine hauptberufliche Wahlkämpferin halten. Manuela Schwesig, 39, tritt dort in Erscheinung, wo die SPD jung, weiblich, dynamisch wirken will. Also beinahe überall. Schwesig hat schon Heiko Maas im Saarland und auch Frank-Walter Steinmeier im Bundestagswahlkampf unterstützt. Sie vertritt ihre Partei in Talkshows und wird vermutlich auch zu Peer Steinbrücks Kompetenzteam gehören.

Schwesigs Stärke: Sie kann zuhören. Sie kommt nicht gleich mit dem erstbesten Lösungsvorschlag, wenn ihr Menschen auf der Straße von ihren Nöten erzählen. Das können nicht viele Politiker. Auch deshalb gilt Schwesig als eine, die Ursula von der Leyen, der Übermutter der Union, in der Beliebtheitswertung gefährlich werden kann. Hinzu kommt: Als ehemalige Finanzbeamte weiß Schwesig mit Geld umzugehen, was auch nicht jedem SPD-Politiker nachgesagt wird.

Bild: dpa 23. Mai 2013, 11:542013-05-23 11:54:31 © Süddeutsche.de/joku/lala