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Polizei Münster. Serverraum Kindesmiisbrauch

Der Serverraum des Hauptverdächtigen im Münsteraner Missbrauchsfall.

(Foto: Polizei Münster)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Nachrichten kompakt

Neuer Missbrauchsfall erschüttert NRW. Ein 27-jähriger IT-Techniker aus Münster soll mit mehreren Komplizen über Jahre drei Kinder schwer sexuell missbraucht haben - das zeigt die erste Auswertung einer riesigen sichergestellten Datenmenge. Die Kinder sollen teilweise betäubt worden sein. Von Kerstin Lottritz

Tausende demonstrieren bundesweit gegen Rassismus. Aus Solidarität mit der "Black Lives Matter"-Bewegung in den USA finden in vielen deutschen Städten "Silent Demos" statt. In Hamburg und München kommen Tausende Menschen mehr als erwartet und zugelassen. Die Bilder

Der Tod kommt in Uniform. In den USA sterben durchschnittlich zwei Menschen am Tag durch die Hand eines Polizisten - viele sind wie George Floyd schwarz und unbewaffnet. Die Wahrscheinlichkeit, von Polizisten getötet zu werden, ist für Schwarze dreimal so hoch wie für Weiße. Wie schlechte Ausbildung und Rassismus Polizeigewalt fördern, berichten Thorsten Denkler, Jana Anzlinger, Benedict Witzenberger und Jonas Jetzig (SZ Plus).

Deutsche Politiker kritisieren USA wegen möglichen Truppenabzugs. Trump will offenbar 9500 US-Militärs aus Deutschland abziehen. "Einen sachlichen Grund" könne er dafür nicht erkennen, sagte etwa Norbert Röttgen. Die Linke allerdings begrüßt den Plan. Fraktionschef Dietmar Bartsch fordert, die Bundesregierung solle "zeitnah einen Komplettabzug der US-Soldaten mit der Trump-Administration vorbereiten". Mehr dazu

Das Wichtigste zum Coronavirus

Lehrerverband hält Maskenpflicht in Schulen für sinnvoll. Wenn wieder alle Schüler der Klasse in einem Raum sitzen, sei eine Maskenpflicht wie in asiatischen Ländern auch während des Unterrichts sinnvoll, sagte Verbandschef Heinz-Peter Meidinger der Bild-Zeitung. Er räumte zugleich ein: "Allerdings erschwert das ordentlichen Unterricht." Die Meldungen aus Deutschland

Bolsonaro droht mit WHO-Austritt Brasiliens. "Wir brauchen keine Leute von außerhalb, die uns Tipps bei der Gesundheit hier geben", sagt der Präsident. Das Land entwickelt sich zum neuen Zentrum der Pandemie. Die Meldungen aus aller Welt

Außerdem wichtig:

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Wie Rechte in Vereinen und Verbänden Einfluss nehmen. Rechtspopulisten und Rechtsextreme machen sich in Gewerkschaften, Kirchen, Verbänden und Vereinen breit - nach dem immer gleichen Schema, wie Forscher herausfanden. Von Detlef Esslinger

Wer nichts kauft, hilft nicht. Um die deutsche Wirtschaft wieder anzukurbeln, ist Konsum plötzlich zur Bürgerpflicht geworden. Doch was, wenn man in diesen Zeiten festgestellt hat, dass man eigentlich überhaupt nichts braucht und will? Eine Abrechnung. Von Angelika Slavik (SZ Plus)

Kandidaten im Schatten der Kanzlerin. Merkels Beliebtheit ist in der Corona-Krise derart gestiegen, dass bereits gefragt wird, ob sie weiter macht. Für Laschet, Merz und Röttgen ist das keine einfache Situation. Von Robert Roßmann

SZ-Leser diskutieren​

Union und Kanzlerkanditatur: Ist Söder geeignet? Nein, findet Flavo: "Es wird meist nicht der qualitativ Beste der Chef/Kanzler, sondern der beste Verkäufer und Selbstvermarkter. Solche Charaktere waren beim Wahlvolk schon immer gern gesehen." Rue Royale ist anderer Meinung: "Söder hat in der Krise eine klare Linie gehabt. Das fand ich gut. Von daher: Ja, er wäre geeignet." Leser kme-martin fragt sich: "Ist den Deutschen denn ein bayerischer Ministerpräsident als Kanzler überhaupt vermittelbar? Bayern ist doch vielen außerhalb des Muster-Freistaats schon jetzt zu dominant." Diskutieren Sie mit.

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