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Coronavirus - Düsseldorf

Ein Hinweisschild vor einem Restaurant weist auf das Tragen des Mundschutzes hin.

(Foto: dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Anna Ernst

Das Wichtigste zum Coronavirus

Sieben größte deutsche Städte gelten jetzt als Hotspots. Mit Hamburg überschreitet eine weitere Stadt den Wert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner. Auch Berlin, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf sind allesamt Hotspots. Die Corona-Warn-App des Bundes kann nun auch länderübergreifend über eine möglicherweise gefährliche Begegnung mit Corona-Infizierten warnen. Die Meldungen im Newsblog

Corona-Lockdown für Berchtesgadener Land. Die bayerische Staatsregierung hat einen lokalen Lockdown angekündigt. Für den Landkreis mit seinen rund 106 000 Einwohnern weist das Robert-Koch-Institut seit Montagmorgen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 252,1 aus, derzeit der höchste Wert in ganz Deutschland. Die Meldungen aus Bayern

Belgien verhängt Ausgangssperren. Von Mitternacht bis fünf Uhr morgens sollen sie gelten. Auch in Slowenien gilt ab Dienstag eine Ausgangssperre. In Wales will die Regierung ab Freitag für zwei Wochen einen Lockdown veranlassen. Österreich verschärft seine Maßnahmen und beschränkt etwa die Teilnehmerzahl bei privaten Zusammenkünften. Die Meldungen aus aller Welt

Intensivmediziner gehen zuversichtlich in den Corona-Winter. Ein Engpass an Intensivbetten sei in Deutschland derzeit nicht absehbar. Voraussetzung sei, dass sich die Bevölkerung weiterhin an die Maßnahmen zur Eindämmung von Sars-CoV-2 hält, betont Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Christina Berndt berichtet.

Außerdem wichtig:

Was außer dem Coronavirus noch wichtig ist

EXKLUSIV Haftbefehl gegen Gründer der Panama-Papers-Kanzlei. Viereinhalb Jahre nach Veröffentlichung der Panama Papers haben deutsche Behörden Haftbefehle gegen die früheren Eigentümer der panamaischen Skandalkanzlei Mossack Fonseca erlassen. Der aus Deutschland stammende Jürgen Mossack und sein panamaischer Kompagnon Ramón Fonseca werden nach Informationen von SZ, NDR und WDR wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung und Bildung einer kriminellen Vereinigung weltweit gesucht. Frederik Obermaier, Bastian Obermayer und Jörg Schmitt berichten (SZ Plus).

EXKLUSIV Opposition will Rechte des Bundestags stärken. Nach mehr als einem halben Jahr der Pandemie sehen die Oppositionsparteien im Bundestag die Demokratie in Gefahr. Wesentliche Entscheidungen müssten von den Parlamenten getroffen werden und "nicht hinter verschlossenen Türen mit der Bundeskanzlerin", sagt Konstantin Kuhle, innenpolitischer Sprecher der FDP. Auch die Linksfraktion beklagt eine "Verselbstständigung der Exekutive". Das Parlament und die Öffentlichkeit müssten wieder viel mehr einbezogen werden. Von Daniel Brössler und Boris Herrmann

Merkel will Migranten besser über Corona-Regeln informieren. Die Informationen der Bundesregierung sollen häufiger in andere Sprachen übersetzt werden, sagt Bundeskanzlerin Merkel nach dem Integrationsgipfel mit Verbänden. Während der Pandemie gelte ein besonderes Augenmerk dem Zusammenhalt der Gesellschaft - und dazu gehöre Integration. Zur Meldung

Rekord-Wahlbeteiligung in den USA noch vor der Wahl. Gut zwei Wochen vor den US-Präsidentschaftswahlen haben so viele Bürger wie noch nie bereits vor dem Wahltag ihr Stimmrecht genutzt. Nach Daten der Universität Florida haben bislang etwa 27,7 Millionen Wahlberechtigte ihre Stimmzettel per Post oder persönlich abgegeben. Die Meldungen zur US-Wahl im Überblick

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Ständig Angst, etwas falsch zu machen. Was ist in Zeiten der Pandemie jetzt verboten und was erlaubt? Das Leben mit Maske überfordert einen immer wieder. Ein Zwischenruf. Von Martin Zips

Schlechtes Zeugnis für Europas Natur. EU-weit sind immer mehr Tierarten bedroht. Ganze Lebensräume weisen einen schlechten Zustand auf. Die größte Bedrohung für die Artenvielfalt ist die Landwirtschaft. Von Thomas Krumenacker

China schrammt an der Rezession vorbei. Als womöglich einzige große Volkswirtschaft schrammt China dieses Jahr wohl an einer Rezession vorbei. Doch in den Zahlen verstecken sich auch Risiken. Von Michael Bauchmüller und Christoph Giesen

SZ-Leser diskutieren​

Kritik an Corona-Einschränkungen - Jammern auf hohem Niveau? "Wer seinen gesunden Menschenverstand einsetzt, wird temporäre Einschränkungen akzeptieren und dadurch mithelfen, Leben zu schützen", schreibt Kant. "Alles andere ist fahrlässig!" Postit hält das Jammern nicht für das Problem: "Die ostentative Nichteinhaltung der Regeln scheint mir deutlich relevanter." Utzscre schreibt: "Es gibt Obdachlose, Arme und Familien, die in sehr beengten Verhältnissen leben. Alte, die in Heimen leben. Psychisch Kranke, die auf Netzwerke angewiesen sind. [...] Die psychosoziale Seite der Pandemie wird unterschätzt." Diskutieren Sie mit.

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