Nach der Niedersachsen-WahlRösler bleibt Kopf, Brüderle wird Gesicht der FDP

Parteichef Philipp Rösler (re.) bleibt im Amt. Spitzenkandidat für die Bundestagswahl wird Fraktionschef Rainer Brüderle
Parteichef Philipp Rösler (re.) bleibt im Amt. Spitzenkandidat für die Bundestagswahl wird Fraktionschef Rainer Brüderle (Foto: dapd)

Neue liberale Doppelspitze: Philipp Rösler bleibt FDP-Parteichef +++ Fraktionschef Brüderle wird "Spitzenmann" im Bundestagswahlkampf +++ Linke nominiert achtköpfiges Wahlkampf-Team +++ McAllister verzichtet auf Posten des Oppositionsführers +++

Wahl-Reaktionen im Liveblog. Von Thorsten Denkler, Oliver Das Gupta und Max Biederbeck, Berlin

  • Wer führt die FDP? Wirklich klar ist das nicht. Parteichef Philipp Rösler soll seinen Rücktritt angeboten haben - unter der Bedingung, dass Fraktionschef Rainer Brüderle ihn ablöst. Doch der wollte nicht. Stattdessen gibt es jetzt eine neue Doppelspitze.
  • Brüderle als "Spitzenmann": Der Fraktionschef solle als "Gesicht der Partei" fungieren, sagt Rösler. Das Wort "Spitzenkandidat" vermeidet er. Auf Nachfragen, wer bei den Liberalen nun den Ton angebe, antworten Rösler und Brüderle ausweichend.
  • Bei der Landtagswahl in Niedersachsen hatte die FDP dank vieler Leihstimmen von Unionswählern einen Überraschungserfolg erreicht. Trotzdem reichte es nicht für Schwarz-Gelb, SPD und Grüne gewannen mit einem Sitz Mehrheit. McAllister kündigt in Berlin an, nicht Oppositionsführer im Landtag werden zu wollen.
  • Die Linken wollen nach ihrer Pleite in Niedersachsen mit acht Spitzenkandidaten um Stimmen werben. Bei den Piraten herrscht Katerstimmung.
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