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Atomstreit auf der Münchner Sicherheitskonferenz:Sarif warnt Westen vor "Illusionen"

Münchner Sicherheitskonferenz

Der iranische Außenminister Mohamad Dschawad Sarif auf der Sicherheitskonferenz.

(Foto: dpa)

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz verteidigt Irans Außenminister Sarif das Atomprogramm seines Landes - und markiert damit die roten Linien vor den nächsten Verhandlungen. Israels Verteidigungsminister Jaalon wirft Teheran Unterstützung des Terrorismus vor.

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In München treffen sich Politiker und Diplomaten aus aller Welt, um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren. Der Bayerische Rundfunk überträgt die wichtigsten Debatten live.

Zwei Tage voller Reden, Diskussionen und Hintergrundgespräche liegen schon hiner den Teilnehmern der 50. Münchner Sicherheitskonferenz. Am dritten und letzten Tag steht unter anderem der Atomstreit mit Iran im Zentrum des Geschehens.

  • Iran warnt vor Illusionen: Außenminister Sarif erklärte, die westliche Sanktionen hätten nichts außer 18.000 Zentrifugen gebracht. Vor allem die USA sollten sich nicht der Illusion hingeben, dass Teheran sein Atomprogramm komplett aufgeben werde. Sarif erklärte seine Bereitschaft, den Menschenrechtsdialog mit der EU wieder aufzunehmen.
  • Hinter den Kulissen haben sich Sarif und sein amerikanischer Amtskollege Kerry getroffen.
  • Israels Verteidigungsminister Jaalon übt Kritik an Atomverhandlungen: "Man sollte sich ansehen, wie das Regime manipuliert und weiter täuscht", sagte er über Iran.
  • Syrien: Der türkische Außenminister Davutoglu forderte den UN-Sicherheitsrat zu einer Resolution auf, in der die Einsetzung einer Übergangsregierung festgelegt wird.