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Landtag - Wiesbaden:Landtag debattiert: Wilke-Wurstskandal und Atommüll-Endlager

Deutschland
Der Schriftzug "Hessischer Landtag" prangt auf dem Rednerpult des Plenarsaals. Foto: Arne Dedert/dpa Pool/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Der hessische Landtag wird sich heute mit der Aufnahme von Flüchtlingen aus dem abgebrannten griechischen Lager Moria und dem Lebensmittelskandal um den Wursthersteller Wilke befassen. In Wilke-Wurst waren Listerien- Keime nachgewiesen worden. Die Keime können bei geschwächtem Immunsystem lebensgefährlich sein. Gesundheitsbehörden meldeten danach 37 Krankheitsfälle, die mit Wilke-Produkten in Verbindung gebracht wurden, darunter drei Todesfälle.

Auf der Tagesordnung am letzten Tag der Plenarwoche stehen außerdem Debatten um ein mögliches Atommüll-Endlager in Hessen. Zu den 90 Gebieten in Deutschland, die günstige geologische Voraussetzungen dafür aufweisen, gehören auch Regionen im Land.

Weitere Themen im Wiesbadener Parlament werden die Corona-Hilfen des Landes für die Wirtschaft und die Proteste um den Weiterbau der A49 im Dannenröder Forst sein. Für das Bauprojekt sollen mehrere Dutzend Hektar Wald gefällt werden. Die A49 soll nach der Fertigstellung Kassel und Gießen verbinden.

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