Horst Köhlers KarriereVom Sparkassendirektor zum Bundespräsidenten

Der CDU-Politiker galt als spröder Finanzexperte, als er 2004 zum Bundespräsidenten gewählt wurde. Als Staatsoberhaupt war er beliebt - doch der Respekt der Polit-Elite blieb ihm versagt.

Paukenschlag im Schloss Bellevue: Bundespräsident Horst Köhler hat am 31. Mai 2010 seinen Rücktritt erklärt. Der CDU-Politiker verlas an der Seite seiner Frau Eva Luise eine kurze Erklärung, mit der er seinen Schritt begründete - ihm stockte die Stimme, am Ende hatte er Tränen in den Augen.

Wenige Tage später, am 3. Juni 2010, haben sich nun die Parteispitzen von CDU, CSU und FDP auf einen Nachfolger geeinigt. Zehnter Bundespräsident soll der  niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff werden.

Bild: ddp 23. Mai 2009, 23:232009-05-23 23:23:00 © sueddeutsche.de/mati