bedeckt München 12°

Corona-Proteste:In Italien droht eine Revolte

Corona in Italien: Tumulte und Proteste in Turin

Tumult in Turin: Vor allem in den Städten demonstrieren viele Italiener ihren Unmut über die Anti-Corona-Maßnahmen der Regierung.

(Foto: MASSIMO PINCA/REUTERS)

Proteste, Ausschreitungen, Zweifel am "halben Lockdown" von Premier Giuseppe Conte: Italien war zuletzt der Musterschüler in Sachen Corona - nun dreht sich die Stimmung gewaltig.

Von Oliver Meiler, Rom

Sind es nur kleine Scharmützel? Oder wächst in Italien gerade eine nationale Revolte? Im Innenministerium ist man besorgt über die jüngsten Ausschreitungen bei Protestkundgebungen gegen den "halben Lockdown", den die Regierung am Sonntag verhängt hat. Es gibt sie bereits überall: in Neapel, Rom, Mailand, Turin, Triest, Catania, Lecce. Und die Gewalt nimmt jede Nacht zu: Flaschen gegen die Polizei, Böller und Feuerwerkskörper, brennende Autos, eingeworfene Schaufenster. "Urbane Guerilla" nennen es die Medien.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Race photo production Vendee Globe 2020; Isabelle Joschke
Weltumseglung
"Die Hölle ist nie weit weg auf dem Ozean"
Baron Peter Piot
Epidemiologie
Der Virenjäger
Maisach: Neubaugebiet / Gewerbegebiet West / Immobilien; WIR
Immobilien
Kostenrisiko Eigenheim
Tokyo
Corona-Pandemie
Was wir von Asien lernen können
Regierungserklärung Landtag Mecklenburg-Vorpommern
Corona-Politik
Schwerins Sonderweg
Zur SZ-Startseite