US-Bundesstaat Texas:Geiselnahme in Synagoge ist beendet, alle Geiseln frei

US-Bundesstaat Texas: Die Polizei hat die Gegend um die Synagoge nach eigenen Angaben evakuiert und ist mit einer Spezialeinheit im Einsatz.

Die Polizei hat die Gegend um die Synagoge nach eigenen Angaben evakuiert und ist mit einer Spezialeinheit im Einsatz.

(Foto: Jessika Harkay/AP)

Ein bewaffneter Mann hatte zehn Menschen in seiner Gewalt. Unbestätigten Medienberichten zufolge könnte es sich um den Bruder einer wegen Mordes verurteilten Pakistanerin handeln.

Die Geiselnahme in einer Synagoge in Colleyville in Texas ist zu Ende gegangen. Alle Geiseln wurden am Samstagabend nach mehr als zehn Stunden freigelassen. "Gebete erhört. Alle Geiseln sind lebendig und in Sicherheit", schrieb der texanische Gouverneur Greg Abbott auf Twitter. Lokale Reporter berichteten, sie hätten Schüsse und Explosionsgeräusche gehört. Möglicherweise habe es sich dabei um Blendgranaten gehandelt.

Medienberichten zufolge hatte ein bewaffneter Mann während eines Gottesdienstes in der Synagoge in Colleyville, einem Vorort von Dallas-Fort Worth, vier Geiseln genommen. Ein mit dem Vorgang vertrauter Behördenvertreter sagte dem Sender ABC, der Geiselnehmer verlange die Freilassung der in den USA inhaftierten pakistanischen Neurowissenschaftlerin Aafia Siddiqui. Sie war 2010 der Erschießung von Soldaten und FBI-Beamten schuldig gesprochen worden und verbüßt in der Nähe von Fort Worth eine auf 86 Jahre angesetzte Gefängnisstrafe. Der Geiselnehmer bezeichne sich als Siddiquis Bruder. Die Identität des Mannes ist jedoch bisher ungeklärt.

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