Glosse:Das Streiflicht

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(SZ) Vom Miet-Hai ist gelegentlich zu hören, und natürlich ist dieser Begriff die reine Frechheit, jedenfalls mit den Augen des Hais betrachtet. Dessen Image ist runtergewohnt, seit Spielberg ihn im "Weißen Hai" zum Monster erklärt hat. Spätestens seit der Zeit wird dem Hai angehängt, im Immobilienbusiness tätig zu sein und erbarmungslos das Letzte aus den Wohnungssuchenden rauszupressen. Was Tieren umgangssprachlich so alles nachgesagt wird. Wobei der Problem-Bär Bruno tatsächlich Probleme bereitet hat, am Ende vor allem sich selbst. Und der Reißwolf, der in der Außenwelt ein junges Reh in Stücke reißt, reißt in der Innenwelt ein altes Aktenblatt in Stücke, das geht also leitmotivisch mit einigem guten Willen noch in Ordnung. Aber die Leseratte kann nicht lesen, der Bücherwurm kann nicht lesen. Und der Miet-Hai hat noch keine einzige Wohnung an den Mann gebracht. Noch nicht mal ein winzig kleines Aquarium.

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