Flüchtlinge in Ungarn:Unter dem Schutz von Merkel

Sie tragen Bilder der Kanzlerin als sei sie die Schutzheilige: Eindrücke aus Ungarn, wo Hunderte Flüchtlinge Richtung Westen unterwegs sind.

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Migrants continue journey through Hungary

Quelle: dpa

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"Steht auf, steht auf, lasst uns zu Fuß nach Deutschland gehen" - Hunderte Flüchtlinge sind diesem Aufruf gefolgt. Sie haben den Fernbahnhof in Budapest verlassen und wollen sich zunächst zur österreichischen Grenze durchschlagen. Die ist 175 Kilometer entfernt.

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Quelle: AFP

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Ihr Weg führt sie über die Elisabethbrücke.

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Die Flüchtlinge gehören zu den rund 2000 Menschen, die seit Tagen vor und im Bahnhof Keleti in der ungarischen Hauptstadt kampieren und größtenteils auf ihre Weiterreise Richtung Deutschland warten.

Migrants continue journey through Hungary

Quelle: Zsolt Szigetvary/dpa

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Die Flüchtlinge tragen Fotos von Bundeskanzlerin Merkel bei sich als seien es Bilder einer Schutzheiligen. Ihr Ziel ist womöglich Deutschland. Merkel hatte sich vor wenigen Tagen zuversichtlich gezeigt, dass das Land den Zustrom Tausender Flüchtlinge aushalte: "Wir haben so vieles geschafft, wir schaffen das. Wir schaffen das, und wo uns etwas im Wege steht, muss es überwunden werden."

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Quelle: AP

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Der ungarische Präsiden Viktor Orbán erklärte daraufhin, Merkel habe die Syrer "an den gedeckten Tisch eingeladen". Deswegen seien die Flüchtlinge vor allem ein deutsches Problem.

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In der sengenden Hitze müssen die Menschen immer wieder Pausen einlegen, um sich auszuruhen.

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Anschließend geht es weiter über eine Autobahn. Ein Journalist, der die Gruppe begleitet, berichtet, dass die Menschen versuchen, sich mithilfe ihrer Smartphones zu orientieren.

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Doch auch die Straßenschilder weisen den Weg.

Migrants continue journey through Hungary

Quelle: dpa

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Angeführt werden die Menschen von einem Mann mit EU-Flagge. Ein Mann auf Krücken trägt ein Bild von Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Brust.

Migrants march along the highway towards the border with Austria

Quelle: REUTERS

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Die Zahlen wie viele Menschen in dem Treck sind, sind bisher ungenau. Journalisten, die die Flüchtlinge begleiten, sprechen von tausend Menschen.

Migrants stuck at Bicske railway station

Quelle: dpa

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Die ungarischen Behörden hatten am Dienstag die internationalen Zugverbindungen von dem Bahnhof bis auf Weiteres eingestellt. Ein Zug, der am Mittwoch trotzdem nach Österreich fahren sollte, wurde kurz nach der Abfahrt wieder gestoppt. Hunderte Flüchtlinge haben sich in dem Zug verschanzt. Die Flüchtlinge wehren sich dagegen in ein nahe gelegenes Lager gebracht zu werden. Sie werfen der ungarischen Regierung vor, sie in eine Falle gelockt zu haben.

© SZ.de/afp/anri
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