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Demonstrationen - Ingelheim am Rhein:Polizeieinsatz mit Schlagstock und Pfefferspray

Demonstrationen
Ein Blaulicht an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Ingelheim (dpa/lrs) - Am Rande einer Kundgebung ist es im rheinland-pfälzischen Ingelheim zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Beamte hätten auch Schlagstock und Pfefferspray eingesetzt, teilte die Polizei am Sonntag mit. Sie war mit rund 500 Kräften im Einsatz, um am Samstag 24 Teilnehmer einer Kundgebung der Partei Die Rechte und mehrere hundert Gegendemonstranten zu trennen.

Erste Auseinandersetzungen gab es nach Polizeiangaben bereits am Bahnhof, weil Gegendemonstranten versucht hätten, zur Versammlung der Rechten zu kommen. Später hätten an die 200 Menschen Absperrungen durchbrechen wollen. Außerdem sei eine Flasche Richtung Polizei geflogen und Beamte angegriffen worden. Diese setzten mehrere Demonstranten zeitweise fest. Es seien Platzverweise erteilt und Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, Beleidigung sowie versuchter Körperverletzung eingeleitet worden. Die Partei "Die Rechte" habe gegen Corona-Auflage verstoßen.

An dem Einsatz in Ingelheim waren Polizisten aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg sowie die Bundespolizei beteiligt. Vier Beamte seien verletzt worden.

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