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Demonstrationen - Berlin:"Spiegel": Polizei rechnet mit Krawallen rund um den 1. Mai

Berlin
Vermummte Teilnehmer der "Revolutionären 1. Mai-Demonstration". Foto: Michael Kappeler/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Berlin (dpa/bb) - Die Hauptstadt-Polizei rechnet trotz der Corona-Krise nach einem "Spiegel"-Bericht rund um den 1. Mai mit Krawallen von Linksextremisten. Das Magazin beruft sich auf eine vertrauliche Analyse des Landeskriminalamtes. Sollten die aktuellen Beschränkungen des öffentlichen Lebens über den 1. Mai hinaus Bestand haben, seien größere Versammlungen zwar eher unwahrscheinlich, hieß es demnach. Scheinbar spontane Flashmobs der linken Szene seien aber durchaus zu erwarten. Dies gelte besonders für die Gegend um die Rigaer Straße im Stadtteil Friedrichshain. Mit Attacken gegen Polizisten sowie Sachbeschädigungen an Gebäuden, Autos und Baustellen sei mit hoher Wahrscheinlichkeit zu rechnen.

Eine Sprecherin der Polizei sagte am Freitag, es gebe entsprechende Aufrufe im Internet zum 1. Mai, diese seien bekannt und würden in die Bewertung mit einfließen und berücksichtigt. "Wir beziehen das in unsere Planungen mit ein", so die Sprecherin.

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