CSU und die Wahl in BayernSchock, Schwere und Not

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Es gab ein Bayern, auf das konnte man sich jahrzehntelang verlassen. Die CSU hatte es ihrer eigenen Meinung nach erfunden und auch jetzt im Wahlkampf, wie hier in Ebersberg, noch mal tapfer beschworen.
Es gab ein Bayern, auf das konnte man sich jahrzehntelang verlassen. Die CSU hatte es ihrer eigenen Meinung nach erfunden und auch jetzt im Wahlkampf, wie hier in Ebersberg, noch mal tapfer beschworen. (Foto: Photographie Peter Hinz-Rosin)

Nicht nur die CSU geht schwer verwundet aus dieser Landtagswahl hervor. Aber die einst große Partei im Freistaat weiß jetzt: Sie hat Mitte wie rechten Rand verloren.

Von Roman Deininger und Wolfgang Wittl

Sie haben sich lange vorbereiten können auf diesen Moment. Als um kurz nach 18 Uhr am Sonntag bei der ersten Prognose der Balken der CSU bei 35,5 Prozent stehen bleibt, ist das kein Schock für die Mitglieder und Unterstützer, die sich im CSU-Fraktionssaal im bayerischen Landtag versammelt haben. Dass die absolute Mehrheit weg ist, an diesen Gedanken haben sie sich gewöhnen müssen in den vergangenen Monaten. Schweigend ertragen auch Abgeordnete und Minister die Tatsache, dass ihre Karrieren angesichts dieses Absturzes jäh enden könnten.

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