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Pandemie:Erlöst uns

Das Warten ist nicht nur ein Risiko für die Gesundheit von Paul Heller, es bedeutet auch, dass die drei älteren Söhne seit elf Monaten ihre Freunde nicht sehen durften.

(Foto: Marcel Laskus / Collage: Stefan Dimitrov)

Seit elf Monaten lebt eine Familie in Isolation. Nur eine Corona-Impfung für den kranken Vater könnte sie befreien. Der aber ist laut Impfplan noch lange nicht dran. Über die Grenzen des Wartens.

Von Marcel Laskus

Wenn Familie Heller sich von der Außenwelt vergessen fühlt, geht sie vor die Tür und macht den Briefkasten auf. Meist findet sich darin das Übliche. Rechnungen, Werbung, irgendwas vom Finanzamt. Manchmal aber liegt darin ein Stapel Zeitungsseiten, die von oben bis unten bedruckt sind mit Rätseln. Der Nachbar bringt das alle paar Wochen. Er könnte auch vorbeigehen am Briefkasten, die sechs Treppenstufen hinauf und an der Haustür klingeln. Aber das tut er nicht. Denn da ist diese Grenze. Also geht der Nachbar wieder heim.

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