Digitalisierung der Gesundheitsämter:Der verschlafene Sommer

Berlin: Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Mitte mit Gesichtsschutzschirm telefonieren im Lagezentrum des Gesundheitsamt Mitte.

Mühsame Kontaktverfolgung: Der Name eines Infizierten wird von Gesundheitsämtern teilweise mehr als ein Dutzend Mal eingetragen

(Foto: Britta Pedersen/dpa/Britta Pedersen/dpa)

Ausgerechnet auf dem Höhepunkt der zweiten Corona-Welle verordnen Bund und Länder den Gesundheitsämtern einheitliche digitale Systeme. Die Tools wären schon im Frühjahr verfügbar gewesen. Jetzt sind die Ämter kaum in der Lage, ihre Prozesse umzustellen.

Von Christina Berndt, Annette Kammerer, Sebastian Pittelkow und Katja Riedel

Die Faxgeräte von Deutschlands Gesundheitsämtern - sie haben schon für viel Kopfschütteln gesorgt. Dass die wichtigsten Stellen im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine längst aus der Zeit gefallene Technologie nutzen: Kaum ein anderes Detail hat so sehr aufgezeigt, wie aufgeschmissen der öffentliche Gesundheitsdienst im Angesicht von Tausenden Neuinfektionen gerade sein muss.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Politischer Frühschoppen auf Volksfest Gillamoos - Freie Wähler
Hubert Aiwanger
Der Querfeldeinminister
Kaffee Koffein
Kaffee
"Sie dürfen nicht vergessen, Koffein gilt als Nervengift"
Erneuerbare Energien
"Die Gesellschaft hat verlernt zu rechnen"
Kurz Chat Teaserbilder
Österreich
"So weit wie wir bin ich echt noch nie gegangen"
Shot of an attractive young woman doing yoga alone on the beach at sunset; Richtig atmen
Gesundheit
"Wir sind eine Spezies, die verlernt hat, richtig zu atmen"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB