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Bundesliga:Ohne de Bruyne mussten sich die Wölfe neu orientieren

Beide Trainer hatten in ihren Startformationen drei Veränderungen vorgenommen. Bei Wolfsburg änderte sich ohne Fixpunkt De Bruyne jedoch die Statik des Offensivspiels. Die Teamkollegen mussten sich zunächst neu orientieren. Max Kruse konnte den Taktstock nicht übernehmen, über die Dynamik des Belgiers verfügt der deutsche Nationalspieler nicht. Positiv wirkte sich dafür aus, dass Vieirinha auf dem rechten Flügel nach vorne rückte. Er bildete mit Hintermann Christian Träsch das Schwungrad des VfL-Spiels.

Das Team von Trainer Dieter Hecking diktierte gegen passive Schalker die Anfangsphase. Dost zwang Schalke-Keeper Ralf Fährmann nach einem Freistoß von Rodriguez mit einem abgefälschten Kopfball zur ersten Parade (9.). Beim zweiten Versuch traf der Niederländer, der eine Flanke von Träsch freistehend volley einschießen konnte. Schalkes Innenverteidiger Roman Neustädter und Joel Matip schliefen da.

Draxler bemüht, aber mit wenig Unterstützung

Das Gegentor wirkte wie ein Weckruf auf die Gäste, die künftig im Mittelfeld auf das vom FC Bayern ausgeliehene Mittelfeldtalent Pierre Emile Højbjerg setzen können. Beim ersten starken Angriff warf sich Wolfsburgs Verteidiger Naldo in einen Schuss von Youngster Leroy Sané (23.). Bei einer weiteren von Sané eingeleiteten Kombination misslang Torjäger Klaas Jan Huntelaar der Abschluss (29.).

Der umworbene Julian Draxler agierte bis zu seiner Auswechslung bemüht, war fußballerisch der beste Schalker, aber hatte wenig Unterstützung. Ein Distanzschuss von Johannes Geis (47.) schien ein Schalker Angriffssignal nach der Pause zu sein. Doch nach einem Kopfball von Dost knapp neben das Tor (54.) schlug sich Schalke selbst. Sead Kolasinac grätschte nach einem Eckball Luiz Gustavo um, den fälligen Elfmeter verwandelte Rodriguez platziert ins rechte Eck. Nur zwei Minuten später konnte Klose eine weitere Ecke von Rodriguez gegen die schlafmützig verteidigenden Schalker verwandeln. Am Ende kam beim Sieger auch noch Weltmeister André Schürrle zum ersten Saisoneinsatz.

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