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Afghanistan:Geheimdienst tötet Attentats-Verdächtige in Kabul

Afghanische Sicherheitskräfte haben sieben Aufständische getötet und damit nach eigenen Angaben einen groß angelegten Anschlag in Kabul verhindert.

Afghanische Sicherheitskräfte haben in einem Gefecht sieben Aufständische getötet und damit nach eigenen Angaben einen groß angelegten Anschlag in der Hauptstadt Kabul verhindert. Geheimdienstbeamte hätten ein Waffenlager der Aufständischen östlich der Stadt entdeckt und die Männer gestellt, als diese dort den Anschlag vorbereiten wollten, teilten die Behörden mit.

Auf dem Grundstück wurden einem Geheimdienstsprecher zufolge drei Fahrzeuge voller Sprengstoff sowie Raketenwerfer und Maschinengewehre gefunden. Die Männer hatten demnach vermutlich geplant, an drei Orten in Kabul zuzuschlagen: einem Viertel in der Nähe des Parlaments sowie in zwei Geschäftsvierteln. Als die Aufständischen von den Einsatzkräften angegriffen worden seien, hätten sich fünf von ihnen selbst in die Luft gesprengt, sagte der Sprecher. Die anderen beiden seien in einem anschließenden Gefecht getötet worden.

Ein Taliban-Sprecher wies die Angaben zurück. Er erklärte, afghanische Truppen hätten den Kampf als Propagandamaßnahme inszeniert. Im Süden des Landes wurden unterdessen am Donnerstag zwei Nato-Soldaten bei einem Bombenanschlag getötet. Angaben über die Nationalität der Getöteten machte das Militärbündnis nicht.

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