1989 begnadigte Bundespräsident Richard von Weizsäcker die Ex-Terroristin. Nachdem zunächst RAF-Mitglied Stefan Wisniewski als Mörder Bubacks galt, nahm der Fall im Jahr 2007 eine Wende: Michael Buback, der Sohn des Mordopfers, berichtete von Indizien, die auf Becker als Schützin hinwiesen. Im Juni 2008 leitete die Bundesanwaltschaft Ermittlungen ein und erließ ein Jahr später einen Haftbefehl, nachdem am Bekennerschreiben DNS-Spuren der Ex-Terroristin gefunden worden waren.

Bild: dapd 5. April 2009, 19:302009-04-05 19:30:00 © sueddeutsche.de/Barbara Vorsamer