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Wildlife Photographer of the Year:Charakterköpfe und tanzende Eisbären

49 000 Fotos hat die Jury des Wettbewerbs "Wildlife Photographer of the Year" gesichtet. Das sind die besten Bilder.

Nadeschda Scharfenberg

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Tierfotos:Fliegenfänger

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Quelle: Jaime Culebras/Wildlife Photographer of the Year 2020

Dieser Glasfrosch ist der Max oder auch Moritz unter den Amphibien. Ihm hängen die Fliegenbeine nach der Mahlzeit noch aus dem Maul wie Max und Moritz die Hühnerbeine nach ihrem Diebstahl bei der Witwe Bolte. Die Aufnahme machte der spanische Fotograf Jaime Culebras in Ecuador.

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Tierfotos:Schnabel auf

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Quelle: Jose Luis Ruiz/Wildlife Photographer of the Year 2020

Auch dieser kleine Haubentaucher, der dem Spanier Jose Luis Ruiz Jiménez vor die Linse geschwommen ist, hat's noch nicht so mit den Tischmanieren. Gar zu gierig schnappt er nach dem Fisch, den sein Ernährer ihm vor den Schnabel hält.

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Tierfotos:Mundgerecht

Wildlife Photographer of the Year is developed and produced by the Natural History Museum, London; ACHTUNG VERWENDUNG NUR IN VERBINDUNG MIT BERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE AUSSTELLUNG. Wildlife Photographer of the Year is developed and produced by the Natural

Quelle: Alberto Fantoni/Wildlife Photographer of the Year 2020

Auch bei Raubvögeln geht Liebe durch den Magen. Dieses Eleonorenfalkenweibchen, das der Italiener Alberto Fantoni auf Sardinien fotografiert hat, füttert nämlich nicht etwa seine Brut, sondern das ihm angetraute Eleonorenfalkenmännchen. Eleonorenfalken-Beziehungen währen aber meistens nur eine Brutsaison.

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Tierfotos:Charakterkopf

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Quelle: Mogens Trolle/Wildlife Photographer of the Year 2020

Wie mag diese Affenart wohl heißen, die der Däne Mogens Trolle hier in Borneo im Profil aufgenommen hat? 100 Punkte für die richtige Antwort: Nasenaffe.

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Tierfotos:Unterwasserschönheit

Wildlife Photographer of the Year is developed and produced by the Natural History Museum, London. Foto: Songda Cai/Wildlife Photographer of the Year 2020; ACHTUNG VERWENDUNG NUR IN VERBINDUNG MIT BERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE AUSSTELLUNG.

Quelle: Songda Cai/Wildlife Photographer of the Year 2020

Dieser Diamantrückenkalmar sieht fast aus wie ein Gemälde. Songda Cai hat ihn während eines nächtlichen Tauchgangs auf den Philippinen fotografiert.

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Tierfotos:Abgetaucht

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Quelle: Sam Sloss/Wildlife Photographer of the Year 2020

Findet Nemo? Sieht so aus, als habe sich dieser Clownfisch verheddert. Vielleicht aber auch einfach nur ein gutes Versteck vor zudringlichen Fotografen? Das Bild stammt von dem US-amerikanisch-italienischen Fotografen Sam Sloss.

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Tierfotos:Tanz mit dem Bären

Wildlife Photographer of the Year is developed and produced by the Natural History Museum, London. Foto: Kirsten Luce/Wildlife Photographer of the Year 2020; ACHTUNG VERWENDUNG NUR IN VERBINDUNG MIT BERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE AUSSTELLUNG.

Quelle: Kirsten Luce/Wildlife Photographer of the Year 2020

Eine Zirkusvorstellung, komplett auf Eis? Die US-Fotografin Kirsten Luce hat eine solche in der russischen Stadt Kazan besucht und die Eisbärentrainerin Julia Denisenko bei ihrem Auftritt mit der Kamera verfolgt.

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Tierfotos:Unter Nachbarn

Wildlife Photographer of the Year is developed and produced by the Natural History Museum, London. Foto: Frank Deschandol/Wildlife Photographer of the Year 2020; ACHTUNG VERWENDUNG NUR IN VERBINDUNG MIT BERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE AUSSTELLUNG. Wildlife Pho

Quelle: Frank Deschandol/Wildlife Photographer of the Year 2020

Der französische Fotograf Frank Deschandol hat eine gemeine Sandwespe (links) und eine Goldwespe bei der Heimkehr beobachtet. Die Insekten teilen sich aber nicht etwa ein Insektenhotelzimmer, sondern residieren Tür an Tür beziehungsweise Einflugloch an Einflugloch in getrennten Nestern.

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Tierfotos:Tierische Umarmung

Wildlife Photographer of the Year

Quelle: Sergej Gorschkow/dpa

Und das ist das Foto, für das der Russe Sergej Gorschkow die Auszeichnung "Wildlife-Fotograf des Jahres" bekommen hat. Die Baum-Umarmung der Amur-Tigerin, eine durch Wilderei, Abholzung und Klimaerwärmung vom Aussterben bedrohte Art, wirkt wie ein verzweifelter Zusammenschluss der Natur gegen die ausbeuterische Dummheit des Menschen.

© SZ/nas/mkoh

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