Am Nachmittag rief der Landkreis Teltow-Fläming den Großschadensfall aus. Der Brand sei schwerer zu löschen als bisher angenommen. Das Feuer habe eine "einmalige Dimension" angenommen. "Das hatten wir so noch nie", sagt Kreisbrandmeister Tino Gausche.

Die Feuerwehr hat einen weiteren Löschhubschrauber von der Bundeswehr angefordert, um die Flammen besser bekämpfen zu können. Bislang sind zwei Löschhubschrauber der Bundespolizei im Einsatz. Der Landesregierung zufolge handelt es sich um den größten Waldbrand in Brandenburg seit der Wende. Das letzte große Feuer dieser Art habe es in den siebziger Jahren gegeben, sagt Carsten Leßner, der zuständige Referatsleiter im brandenburgischen Umweltministerium.

Bild: dpa 6. Juni 2019, 15:482019-06-06 15:48:31 © SZ.de/dpa/pvn/wib/olkl