bedeckt München
vgwortpixel

Waffengewalt in den USA:Es reicht

Die Anti-Waffen-Aktivistin Emma Gonzalez (Mitte) und ihre Mitschüler während der "March for our Lives"-Demonstration in Washington.

(Foto: AFP)

In den USA gehen Millionen Menschen auf die Straße, um zu fordern, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: Schützt die Kinder, nicht die Waffenlobby.

Emma Gonzalez steht einfach nur da. Sie kommt auf die Bühne, ein Teenager mit raspelkurzen Haaren und einer Jeans, die mehr aus Löchern besteht als aus Stoff. Sie sagt ein paar Sätze ins Mikrofon. Und Namen - die Namen von 14 toten Kindern. Dann steht sie da und schweigt. Sie schaut die Pennsylvania Avenue hinunter, die vom Kapitol zum Weißen Haus führt, und über die Hunderttausenden Menschen hinweg, die sich dort drängen. Sie schweigt und weint. Nach sechs Minuten und zwanzig Sekunden verlässt Emma Gonzalez die Bühne wieder. Sie hat nichts mehr zu sagen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Angela Merkel in Auschwitz
Zur rechten Zeit
Teaser image
Andriching
Teresa ist tot
Teaser image
Europa und China
Schaut auf dieses Land
Teaser image
Narzissmus
"Er dressierte mich wie einen Hund"
Teaser image
Psychologie
"Wie wir leben, beeinflusst unser Sterben"